24.06.2005
Download-Studie der Universität Zürich
Im Rahmen einer Lizentiatsarbeit untersucht das Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich das Nutzerverhalten von Musikkonsumenten hinsichtlich legaler und illegaler Downloads.
Apple vermeldete diese Woche 50 Millionen in Europa verkaufte Songs über
iTunes. Die Musikbranche selbst wurde in den vergangenen Monaten nicht Müde
gigantische Zuwachszahlen im Online-Geschäft zu prognostizieren.
Gleichzeitig nimmt aber die Beliebtheit von P2P-Tauschplattformen wie Limewire oder E-Mule weiterhin zu. Über neue Techniken wie Bit Torrent etwa, werden mittlerweile ganze Alben heruntergeladen.
Wie ein Test von music.ch im Mai ergab, haben viele Benutzer Mühe mit den teilweise rigiden Kopier- und Abspielbeschränkungen auf kostenpflichtig erworbenen Titeln. Ganz zu schweigen von den Inkompatibilitäten verschiedener Audioformate und portabler Wiedergabegeräte.
Während bisherige Untersuchuchungen hauptsächlich herauszufinden versuchten,
wieviele potentielle Käufer in Zukunft bereit sein werden, Musik online und
zu welchem Preis zu kaufen, geht eine Untersuchung der Universität Zürich
nun neue Wege. Die Untersuchung soll ausgehend von Geräten und Software und
deren Nutzungsmöglichkeiten auch herausfinden, wie bestimmte Nutzergruppen mit digitaler Musik und den klassischen Tonträgern generell umgeht. Dabei steht auch die Frage der Wertveränderung von Musik im Zentrum der Umfrage.
Der Initiant der Untersuchung, Tom Hägler, vermutet dass sich die beiden
Formate ergänzen.
Definitive Antworten wird erst die Auswertung der Umfrage im Spätsommer dieses Jahres ergeben. Noch bis anfang Juli kann an der Umfrage teilgenommen werden.
http://www.unipark.de/uc/mp3
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