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Business News

18.01.2006
Endlich! Die IFPI klagt!

Der Verband der schweizerischen Musikwirtschaft (IFPI) bringt die ersten Strafanzeigen gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich ein.

Im November vergangenen Jahres kündigte der Verband der schweizerischen Musikwirtschaft (IFPI) die Aktion ‚Game over’ an. Nachdem der Verband über Jahre nur Drohgebähren über die Medien verbreitete, sollte es den Nutzern von Tauschbörsen nun an den Kragen gehen. Dabei hat die IFPI die Rechnung aber wie erwartet ohne den Wirt gemacht. Die angeschriebenen Internet-Provider beriefen sich allesamt auf das Datenschutzgesetz und haben die Briefe der IFPI noch nicht einmal an Ihre betroffenen Kunden weitergeleitet.

Deshalb muss die IFPI nun Klage gegen Unbekannt einreichen. Damit ermittelt erstmals eine Schweizer Staatsanwalt in der umstrittenen Frage von möglichen Urheberrechtsverletzungen durch Nutzer von Tauschbörsen wie Emule oder Limewire. Möglicherweise wird die Staatsanwaltschaft dann die entsprechenden Kundendaten von den Providern anfordern. Wie sich diese dann verhalten werden, darf mit Spannung abgewartet werden.


Kommentare:
Kommentar von chickonrock vom 19.01.2006:
endlich???sorry? die ifpi soll NICHT klagen!
Kommentar von Sonic Nights vom 19.01.2006:
@chickonrock: nicht endlich im sinne von: "Wir haben sehnlichst darauf gewartet", sondern endlich im Sinne von: nach vielen Drohgebärden, machen sie mal was konkretes. bleibt zu hoffen, dass meine Adresse auch bei dabei ist. Dann komm ich vielleicht im Fernsehen!
Kommentar von Tom da bomb vom 20.01.2006:
Die Schweizer Musik, naja, ist nicht wirklich ganz schlecht. Aber was die Musikindustrie uns zumutet, wir uns tagtäglich im Radio und Fernsehen anhören und ansehen müssen, das grenzt an Frechheit. Die Musikindustrie gibt nun den illegalen Downloads die schuld daran, dass sie grosse Einbussen gemacht haben. Sobald wieder mal was hörbares, also keine Salome, kein Schnappi, etc. auf den Markt bringen, werde ich (fast) der erste sein, der sich die Scheibe reinzieht, oder dann halt legal runterlädt. Ehrliche Musik verlangt ehrliche Käufer... Kommerz etc. verdient das, was es verdient... schliesslich lassen wir uns nicht verschaukeln und schon gar nicht kommandieren, was wir (leider mehrmals am Tag) zu hören haben.
Kommentar von Flausch vom 22.01.2006:
Arrogantes IFPI-Pack! Ihr wollt uns kriegen? Game over? Versuchts doch, ihr kriegt uns NIE. Solange ihr euer halbes Budget für dämliche Bewerbung von unsäglich schlechten Retorten verpulvert und uns das vorenthaltet was wirklich rockt werden wir saugen was die Platte hergibt. Darkload 4 EVER
Kommentar von hillsong vom 25.01.2006:
Die sollen doch zuerst wieder gute Musik auf den Markt, und nicht solche Sachen wie Schnappi, Axel F, Musik Star und DSDS Zeugs. Man bracht ja nicht einmal ne Tauschbörse um an Musik heranzukommen. MSN, icq usw. sind auch noch möglichkeiten. Aber Bürokraten wie die verstehen das ja eh nicht.
Kommentar von Lämmergeier vom 16.02.2006:
Durchaus in Ordnung dass sie klagen. Erstens gibt es noch ungeklärte Rechtsfragen, die somit beantwortet werden können (ist Download legal oder nicht) und zweitens kann man nicht nur ständig drohen und dann nichts tun. Unabhängig von der Qualität der Produkte ist das Urheberrecht einzuhalten und ständiges Zurückweichen ermuntert illegales Handeln.
Kommentar von ujayujay vom 14.08.2006:
Ich lade weiterhin "illegal" runter! Huuuuh....illegal!!! IFPI Dummköpfe!
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