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| Bild: music.ch |
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18.01.2005
Helfen Downloads aus der Krise?
2004 war erneut kein gutes Jahr für die Musikbranche, musste sie doch erneut einen weltweiten Umsatzrückgang beklagen. Doch Downloads und Musik-DVDs könnten 2005 aus der Krise helfen.
Gemäss einer Studie der Marktforschungsgruppe Informa kann die Musikbranche im Jahre 2005 erstmals nach vier Jahren wieder mit Wachstum rechnen, nachdem der weltweite Umsatz im letzten Jahr wieder um 1 Prozent gesunken war.
Im laufenden Jahr werde dieser Rückgang allerdings mit einem Umsatzplus von 1% wieder kompensiert. In den kommenden 6 Jahren werde die Musikindustrie sogar wieder an die zwischen 1997 und 2000 erreichten Umsätze von 39 Mrd. Dollar herankommen, prognostiziert Informa.
Die Beliebtheit der legalen Downloads und der entsprechenden Abspielgeräte sowie das neue Marktsegment für Musik-DVDs lassen die Branche demnach darauf hoffen, in den kommenden Jahren wieder an die Zahlen vor der grossen Krise heranzukommen. So lag der weltweite Jahresumsatz im Jahre 2000 bei ca. 39 Milliarden Dollar und war damit rund 7 Milliarden Dollar höher als der Umsatz des vergangenen Jahres. Nun soll es aber den aktuellen Studien zufolge wieder aufwärts gehen: für 2005 wird erwartet, dass vor allen Dingen die Musikmärkte Chinas und Russlands in den nächsten Jahren deutlich expandieren.
Auch wenn im Online-Bereich der Musikwirtschaft im letzten Jahr nur knapp 1 Prozent des weltweiten Absatzes erwirtschaftet worden sind, kann nach der Prognose der Marktforschungsgruppe Informa gerade für den Bereich Download euphorisch in die Zukunft geschaut werden: im Jahre 2010 soll der Online-Markt bereits fast 9 Prozent des weltweiten Umsatzes erwirtschaften.
Angesichts dieser Zahlen haben Downloadportale wie iTunes den Musikmarkt in den letzten Monaten nachweislich belebt und lassen langfristig auf einen anhaltenden Aufschwung hoffen.
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