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| Noch werden CDs gekauft ... |
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18.03.2006
Musikmarkt Schweiz 2005: Schrumpfung verlangsamt
Detailhandelumsatz von rund 335 Mio. Franken – inklusive Downloads
Der vormals dramatische Rückgang der Musikumsätze auf dem Schweizer Markt wurde letztes Jahr praktisch gestoppt: Der vom Interessenverband der Schweizer Tonträgerproduzenten (IFPI) gemeldete Umsatz seiner Mitglieder belief sich 2005 auf 224 Mio. CHF – das sind «nur» 3 Prozent weniger als im Jahr davor. Neu eingerechnet wurden hierin die legalen Downloads, deren Umsatzanteil mit rund 3 Mio. CHF allerdings noch bescheiden ist. Ebenfalls neu erfasst wurden Bezüge von Musikaufnahmen via Handy (Realtones, Mastertones) und die hochqualitativen Audio-DVDs.
Insgesamt verkauften die der IFPI angeschlossenen Musikfirmen letztes Jahr 13.6 Mio. CDs. Der Rückgang vom Vorjahr (16.4 Mio.) erklärt sich aus dem Umstand, dass – wie international üblich – Mehrfach-CDs nun als ein Stück gerechnet werden.
Berücksichtigt man, dass IFPI-Mitglieder rund 90% des Schweizer Musikmarktes repräsentieren und geht man von einer Detailhandelsmarge von etwa 25% (plus 7,6% Mehrwertsteuer) aus, ergibt sich für 2005 ein geschätztes Marktvolumen von 335 Millionen Franken. Nochmals 15-20 Prozent dazu kommen für die illegalen Downloads sowie die Parallel-Importe.
[Quelle:
Swiss Music News
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