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Business News

Giovanni Zamai, neuer Geschäftsführer von Viva Schweiz
Bild: Viva
26.01.2007
Asta Baumöller verlässt Viva

Der zum Viacom-Konzern gehörende Musiksender Viva-Schweiz verliert seine Geschäftsführerin.

«Asta Baumöller hat sich entschlossen, ihren Posten als Geschäftsführerin von Viva Schweiz zu verlassen», teilte das von der Schweizerin Catherine Mühlemann geführte Unternehmen am Donnerstag mit. Die 40-Jährige sei insgesamt fast zwölf Jahre für die Marke Viva in Deutschland, Italien und der Schweiz tätig gewesen. Unter ihrer Führung habe sich Viva in der Schweiz «äusserst positiv» entwickelt, im Jahr 2004 den Break Even erreicht und 2006 als erfolgreichstes Jahr auch in der Zuschauergunst seit dem Startjahr abgeschlossen, heisst es in der Mitteilung.

Asta Baumöller hat ihre Karriere 1995 bei Viva in Deutschland als Kreativdirektorin gestartet, hat anschliessend operative und strategische Aufgaben im Zusammenhang mit dem geplanten Aufbau von Viva in Italien übernommen und ab der Übernahme der Anteilsmehrheit am Sender durch die Viva Media AG im Jahr 2002 die Geschäfte für Viva in der Schweiz geleitet. Es sei «an der Zeit, etwas Neues zu beginnen», zitiert das Communiqué Asta Baumöller zur Begründung.

Neuer Geschäftsführer von Viva Schweiz wird mit sofortiger Wirkung Giovanni Zamai. Der 28-Jährige ist ebenfalls seit 2002 für den Schweizer Sender tätig, zuletzt als Programmdirektor. Zuvor betreute er gemeinsam mit Asta Baumöller als Creative Director Assistant and Producer den Aufbau von Viva in Italien. «Ich freue mich, die Führung von Viva in der Schweiz zu übernehmen. Eines meiner Ziele wird die erfolgreiche Weiterentwicklung des Senders in der herausfordernden Schweizer TV-Landschaft sein», so Zamai zur neuen Aufgabe.

Nebst Zamai, der Baumöller ersetzt, wurde aber auch ein grosser Teil des Teams und der Geschäftsleitung ausgewechselt. Die Viacom Germany, Besitzerin von Viva Schweiz, will mit der Neuorganisation den langfristigen Erhalt des Senders sicherstellen, schreibt die Firma. Von den unterschiedlichen Massnahmen sind neun Stellen betroffen. Die Zentrale von Viva Schweiz bleibt in Zürich, wo weiterhin Eigenproduktionen realisiert werden sollen.


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