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| Die EMI Aktien im freien Fall |
| Bild: emigroup.com |
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08.02.2005
EMI schockt die Börse
Der britische Musikkonzern EMI hat vor einem hohen Umsatzrückgang im aktuellen Geschäftsjahr gewarnt. Zwei wichtige Alben kommen erst verspätet auf den Markt.
Die Veröffentlichung umsatzstarker neuer Alben von Top-Bands wie "Coldplay" und "Gorillaz" verzögere sich bis in das nächste Geschäftsjahr, das am 1. April beginnt, teilte EMI am Montag in London mit. Die Erlöse im Januar seien eher schwach gewsen, was sich im Februar und März wohl fortsetzen werde.
Im gesamten Geschäftsjahr bis 31. März erwartet der Konzern nun einen Rückgang der Umsätze von acht bis neun Prozent. Noch vor wenigen Monaten war EMI von einem Minus von maximal vier Prozent ausgegangen, was dem Trend am Gesamtmarkt entspricht. EMI-Aktien brachen nach der Warnung am Londoner Markt um mehr als 16 Prozent auf 235 Pence ein.
Analysten sprachen von einem Schock für die Märkte und betonten, die allgemeine Umsatzschwäche von EMI im laufenden Quartal bereite Anlass zur Sorge. Nach einigen Jahren des Abschwungs hatte sich die Musikindustrie zuletzt vorsichtig optimistisch gezeigt, dass es allmählich auch dank des Erfolgs von Online-Musik-Läden wieder aufwärts geht.
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