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| IFPI Anzeige: Raubkopierer sind Verbecher |
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13.04.2005
Musikindustrie weitet Kampf gegen Raubkopierer aus
Die Musikindustrie weitet in Europa ihren Kampf gegen das Herunterladen und Raubkopieren aus.
Künftig würden Klagen gegen mutmassliche Urheberrechtsverletzungen auch in den Niederlanden, Irland, Island, Finnland und Japan angestrengt. Dies teilte die Internationale Vereinigung der Phonoindustrie (IFPI) am Dienstag in London mit. Das bisherige juristische Vorgehen in den USA, Deutschland, Grossbritannien, Österreich, Dänemark, Frankreich und Italien habe bereits zu einer Abnahme von illegalen Downloads geführt, hiess es weiter. Im vergangenen Jahr von 600 Millionen auf 382 Millionen.
"Die Zahl der Musiktitel, die von illegalen Musikangeboten aus dem Internet heruntergeladen wurden, ist 2004 um rund 200 Millionen gesunken", bilanzierte der Vorsitzende der deutschen Phonoverbände, Gerd Gebhardt, in Berlin. Inzwischen würden zunehmend legale Angebote genutzt, während die Nutzung illegaler Quellen erheblich abnehme. Gebhardt blieb allerdings eine Quelle für diese Behauptung schuldig. Noch optimistischer gab sich John Kennedy vom Branchendachverband IFPI in seiner Lagebeurteilung. Das deutsche Branchenmagazin Musikwoche zitiert ihn mit den Worten: "Das File-Sharing ist unter Kontrolle."
Auch die IFPI Schweiz stimmt ins Halali mit ein
In der Pendlerzeitung "20 Minuten" stimmte auch die Schweizer IFPI-Vertretung in das allgemeine Kriegsgeheul ein: Laut Beat Högger, Mediensprecher der Schweizer IFPI, werde die Schweiz an einer vierten Klagewelle mitte 2005 teilnehmen: "Bei dieser Grossaktion werden wir in einem ersten Schritt gegen Filesharer vorgehen, die Musik illegal im Internet zum Download anbieten oder sonst wie illegal verbreiten", so Högger gegenüber der Zeitung.
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