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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Früsch gwäsche
(2006)
Review lesen |
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Sidefiin
(2004)
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Plüsch
(2002)
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roz. Nach dem riesigen Erfolg der beiden ersten Alben, nach vielen ausverkauften Konzerten war für das Quintett aus dem Berner Oberland erst einmal ein Boxenstopp vonnöten. Jetzt, 30 Monate nach ihrer letzten Studioproduktion, erscheint das neue Plüsch-Album "Früsch gwäsche". Was für ein bescheuerter Titel. Wem das eingefallen ist, der ist doch "nöd ganz putzt".
Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das neue Album gewaschen hat. Plüsch sind reifer geworden. Bla Bla Bla. Aber es ist tatsächlich so. Die Band erfindet sich nicht neu, aber sie hat ihren Sound deutlich weiterentwickelt. Mit ihrem Heilewelt-Pop seifen sie mühelos jeden Skeptiker ein. Neben den gewohnt poppigen Radiohits ("Wunder passiere") ist auch eine Hand voll rüde Rocker ("Allei u wit wäg", "Wie Chind") auf dem Album auszumachen. Doch es sind vor allem die ruhigeren Stücke ("Frei Fall", "Wäge dir"), die Plüsch gut zu Gesichte stehen. Die Produktion ist zwar hier und dort mit ziemlichem Kitsch überladen und die Arrangements sind sehr konservativ. Dennoch überzeugen die Interlakener durch ihre Spielfreude und ihre Vielseitigkeit. Gegen gutes Handwerk kann man nichts einwenden. Plüsch sind eben doch die besseren Lovebugs, die Plüsch-Bugs-Bunnys sozusagen.
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