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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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I'm All Right
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2.
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The Summer Wind
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3.
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Blue Alert
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4.
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Everybody's Talkin'
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5.
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River
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6.
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A Little Bit
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7.
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Once In A While
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8.
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Looking For (The Heart Of Saturday Night)
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9.
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Half The Perfect World
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10.
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La Javanese
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11.
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California Rain
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12.
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Smile
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| Diskografie
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Half The Perfect World
(2006)
Review lesen |
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Careless Love
(2004)
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Dreamland
(1996)
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Madeleine Peyroux Half The Perfect World
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Junge Reife |
mam. Man stelle sich vor: Billie Holiday hätte in irgendeiner Bar einst Randy Newman kennen gelernt, die beiden hätten sich verliebt und ein paar Kindern das Leben geschenkt. Das Älteste hätte sich als Künstler später Elvis Costello genannt, das Mittlere Joni Mitchell und das Jüngste hätte Madeleine Peyroux geheissen. Man hätte zusammen musiziert, die kleine Madeleine gut zugehört und alle Eigenheiten ihrer Eltern und Geschwister verinnerlicht. So könnte man sich erklären, warum die Musik der Sängerin Madeleine Peyroux heute so klingt wie eine Mischung aus all diesen Einflüssen. Ein Allerlei, das enorm reif, entspannt, vielseitig und erfrischend anmutet – eines, das ganz einfach grossen Spass macht.
'Half The Perfect World' ist das dritte Soloalbum von Peyroux. Die Amerikanerin mit französischen Wurzeln interpretiert darauf eine wunderbare Sammlung von Liedern, die einem unter die Haut gehen. Der grösste Teil der Titel des Werks stammt von Künstlern wie Leonard Cohen, Tom Waits, Fred Neil und Joni Mitchell. Eine Songauswahl, welche Peyroux wie auf den Leib geschneidert ist. Jede einzelne Nummer tönt vollendet, und wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf dem neuen Album ausschliesslich die Interpretation von Originalen vermuten. Deren sind aber bloss vier zu finden – Eigenkompositionen, die sich ihrerseits wunderbar in das Gesamtwerk einfügen.
Massgeblich zur Qualität des Albums beigetragen hat der Produzent Larry Klein. Ihm ist es eindrücklich gelungen, die Stimme der Sängerin in ein Ganzes einzubetten, das leicht und akustisch daher kommt. Zudem ist er Co-Writer des Albumopeners 'I'm All Right', einer herrlich eingängigen Komposition. Aus der Gilde der Musiker konnte der Gitarrist Dean Parks verpflichtet werden, dessen Diskografie nicht weniger als 920 Zeilen umfasst. Der Kalifornier gilt allgemein als Studiolegende und steuerte dem Album sein umsichtiges und diskretes Spiel bei.
Madeleine Peyroux schafft auf ihrem neuen Album 'Half The Perfect World' etwas Beachtliches: Eine bunte Mischung aus Popsongs, Eigenkompositionen und Standards fügt sich absolut natürlich zu einen Gesamtwerk zusammen, das komplett wirkt und auf dem einfach alles zusammen passt.
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