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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Futuresex/Lovesounds
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2.
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Sexyback
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3.
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Sexy Ladies
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4.
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My Love
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5.
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Lovestoned
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6.
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What Goes Around...
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7.
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Chop Me Up
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8.
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Damn Girl
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9.
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Summer Love
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10.
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Until The End Of Time
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11.
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Losing My Way
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12.
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(Another Song) All Over Again
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Justin Timberlake Futursex / Lovesounds
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Download bei
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Sexy Back - Sexy Sound |
mel. Spätestens seit "Justified" wird Justin Timberlake in der Musikwelt hohe Anerkennung zugesprochen. Geschürt vom Erfolg des Debutalbums stecken grosse Erwartungen in der zweiten Platte "Futuresex/Lovesounds". Beim ersten Reinhören werden die hohen Erwartungen aber vorerst gedämpft. Die bekannten funkigen Elemente von "Justified" sind verschwunden. Der Sound hat sich merklich verändert und dennoch dauert es nicht lange, bis man Timberlake auf der Scheibe wieder erkennt, als hätte er nie andere Musik gemacht. Mit seiner speziellen Stimme, die aufgrund der prägnanten Kopfstimme unlängst zu seinem Markenzeichen avanciert ist, brandmarkt Timberlake mit einer scheinbaren Leichtigkeit jeden einzelnen Song auf "Futuresex/Lovesounds".
Beachtung verdient nebst Timberlakes Stimme das Songwriting und die Produktionsweise einiger Tracks. Unterstützung erhielt Timberlake dabei von Timbaland, welcher bereits bei einigen Tracks von "Justified" mit von der Partie war.
Es ist nicht etwa so, dass Timberlake einfach seine Stimme auf Timbalands vorgefertigten Sound setzt, das wäre zu einfach. Vielmehr sind die Tracks auf "Futursex/Lovesounds" durchwegs handgemacht: nebst dem stimmlichen Beitrag setzt sich Timberlake mit Beatboxen in Szene, liefert u. a. auf "(Another Song) All over again" den Pianopart ab und spielt auf "Lovestoned" den Gitarrenpart (oder besser gesagt den einen Akkord) selber ein. Timbaland verpasste "Futuresex/Lovesound" also vielmehr den letzten Schliff. So sind auf allen Tracks die Beats bis in die Spitzen ausgeklügelt und es scheint, als ob kein einziger Ton zufällig ist, sondern vielmehr gezielt platziert wurde. Ebenso wenig wurde davor zurückgeschreckt stilistische Grenzen zu überschreiten. Die Tracks "Sexyback" und "My Love" zeigen, dass der Übergang zwischen R’n’B und Electro durchaus fliessend sein kann, weil man sich ähnlicher Rhythmik bedient. Dies ist an sich keine Neuigkeit, hört man sich die aktuellen Charts an. Als offenbar gut eingespieltes Team ist es Timberlake und Timbaland dennoch gelungen im Zuge des Electrohypes individuell zu bleiben und ganz im Sinne des Albumtitels einen sexy Sound zu schaffen.
Obwohl Timberlake sein Boygroup-Image kaum mehr anzuhaften scheint (er gehörte einst N’Sync an), so hätte er dieses durch "Futuresex/Lovesounds" endgültig abstreifen können - wären da nicht die letzten drei Tracks der Platte. Drei klebrig-kitschige Schnulzen, die auf jede Teenager-Tränendrüse drücken. Auf die Spitze treibt es Timberlake indem er sich auf "Losing my way" dann auch noch eines Gospelchors bedient, während er das Drogenschicksal eines Arbeitslosen Namens Bob besingt.
Demgegenüber ist als Meisterwerk des Arrangements und der Detailliebe "My Love" zu nennen. Der Soundteppich des Songs klingt wie ein Trancetrack, aus welchem Timberlake letztlich einen relaxten und coolen Song kreiert. Die Beats entstammen dem Beatboxing von Timbaland und Timberlake. Zeitweise wird ein Opernähnlicher Frauenchor eingespielt und darüber legt Timberlake seine virtuose Stimme, ausgezeichnet durch ein erstaunliches Timing. Die Musik von Justin Timberlake dürfte zwar nicht jedermanns Sache sein, diesen Track sollte man sich aber unbedingt anhören!
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