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Blue La Trüff E chlini Minute
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Eigenwillig |
roz. Blue La Trüff ist in Bümpliz gross geworden - dort war damals alles anders. Musik machen kam später. Gitarrespielen wurde zur Passion, Geschichten in Songs verpacken ihr Ding. Sie beschreibt sich als schüchtern, eigenwillig, dickköpfig, launisch. Sie steht auf Züri West, PJ Harvey, Noir Désir und Jack Johnson; das hört man dem Debütalbum "E chlini Minute" deutlich an.
Vielleicht sollte sich Frontfrau Bea besser La-Trash nennen. Ihr Sound hat was extrem Trashiges an sich und ist - wohlverstanden - nicht gänzlich unsympathisch. Das Musikgerüst der Band erinnert stellenweise an Züri West, im Song "Ängu" wird gar zu "Arturo Bandini" getanzt. Den Texten fehlt aber weitgehend der Rhythmus, und sie sind meist plump formuliert. "Song" reimt sich auf "Wrong" und auf "King Kong". Eigenwillig, unabhängig, "den Alltagspop durchbrechen" sagt man dann dazu. Blue La Trüff haben aber einen gewissen süss-bitteren Charme, eine spürbare Passion und auch die nötigen handwerklichen Fähigkeiten, um Freunde des Genres überzeugen zu können.
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