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| Diskografie
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Four On The Floor
(2006)
Review lesen |
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You're Speaking My Language
(2005)
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...Like A Bolt Of Lightning
(2004)
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Juliette & The Licks Four On The Floor
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Unspektakulär |
roz. Unvergessen ist die Filmszene, in der Juliette Lewis wollüstig am Daumen von Robert De Niro lutscht. Der Film heisst "Cape Fear", sie war 18, das Talent wurde ihr in die Wiege gelegt. Locker hätte sie ihre restliche Karriere Cüpli-nippend auf Oscar-Verleihungen rumhängen können, doch stattdessen zieht sie es jetzt vor, sich vor kleinem Publikum auf den Bühnen verrauchter Clubs die Haare nass zu schwitzen und gehörig abzurocken. Filmen sei zu wenig inspirierend, sagte sie. Das verdient irgendwie Respekt.
"Four On The Floor" ist der zweite Longplayer von Juliette & The Licks. Einige Songs sind ganz nett, den meisten fehlt aber der wahre Kick - daran ändert auch Gaststar Dave Grohl am Schlagzeug nichts. Auf die Akkordfolge von "Inside The Cage" kam Stefan Eicher schon in den 80ern mit seinem "Eisbär". Und so bleibt "Four On The Floor" über weite Strecken so unspektakulär wie der Vorgänger. Der Sound irgendwo zwischen den jungen AC/DC und dem alten Iggy Pop ist bodenständig aber antiquiert. Die Produktion kann die Energie der Liveshows nicht rüberbringen, und das Album ist auch dramaturgisch schlecht aufgebaut. Wenn es nicht die Lewis wäre, würde man der Band kaum Beachtung schenken. Sie hat zwar ein ganz beachtliches Organ. Und wenn man sie live gesehen hat, glaubt man ihr, dass sie es ernst meint. Aber mit der Schauspielerei wäre sie bestimmt eher zu Ruhm und Ehre gekommen.
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