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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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18 Singles
(2006)
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Zoo TV - Live From Sidney
(2006)
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Vertigo Live From Chicago
(2005)
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How To Dismantle An Atomic Bomb
(2004)
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Elevation 2001: U2 Live In Boston
(2001)
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All That You Can't Leave Behind
(2000)
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Pop
(1997)
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Zooropa
(1993)
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Achtung Baby
(1991)
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Rattle And Hum
(1988)
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Joshua Tree
(1987)
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Wide Awake In America (Live)
(1985)
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Unforgettable Fire, The
(1984)
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Under A Blood Red Sky (Live)
(1983)
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War
(1983)
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October
(1981)
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Boy
(1980)
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U2 Zoo TV - Live From Sidney
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roz. Unter der Regie von David Mallet wurde im November 1993 "Zoo TV" im Sydney Football Stadion aufgenommen. Zu einer Zeit, wo noch nicht jeder Teenager ein Handy hatte und die U2-Show zum Grössten gehörte, was auf Bühnen aufgeführt wurde. Der Konzertfilm war bislang als VHS-Kassette erhältlich und erscheint nun erstmals auf DVD. Der Inhalt unterscheidet sich nicht.
Positiv: Das Konzert fängt nach dem Einlegen der DVD sofort an. Keine lästigen Logos und dergleichen. Aber leider ist das Bild nur in 4:3 vorhanden. Die Kameras sind so kaum in der Lage, das gigantische Spektakel akkurat einzufangen. Die riesige Bühne mit den unzähligen Bildschirmen in verschiedenen Formaten sprengen den Rahmen der technischen Möglichkeiten. Die Trabbies, die als Scheinwerfer dienen und damals kurz nach dem Mauerfall eine unglaubliche symbolische Wirkung hatten, kommen hier überhaupt nicht zur Geltung. Wer seinerzeit im alten Joggeli in Basel war weiss: Das hier ist definitiv nicht "Better Than The Real Thing".
Dennoch überzeugt das Produkt, denn es zeigt die irische Gruppe auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. So innovativ und experimentierfreudig und dennoch uneingeschränkt massenfähig wie damals waren U2 selten. Atmosphärische, stimmige Songs wie "Bullet The Blue Sky" überzeugen gleichermassen wie ältere und neuere Hits. Die beiden Alben "Achtung Baby" und "Zooropa", die der Tour vorausgingen, werden gerne als Experiment der Band abgetan. Tatsache aber ist, dass vor allem "Achtung Baby" heute schon fast wie eine Best-Of anmutet. Songs wie "Zoo Station", "The Fly", "One", "Mysterious Ways", "Until The End Of The World", "Babyface", "Numb", "Lemon" oder "Stay Farway So Close" sind alle auf diesen beiden Alben zu finden und machen einen Grossteil des Konzerts aus.
Höhepunkte der Show sind, wenn Bono sich bei "Even Better Than The Real Thing" selbst mit einer Handkamera filmt, der Auftritt von Lou Reed via Bildschirm beim Song "Satellite Of Love" und wenn sich Bono im Song "Daddys Gonna Pay For Your Crashed Car" zum Teufel verwandelt.
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