 |
| Wertung
|
R=Redaktion
L=LeserInnen
Geben Sie Ihre Wertung ab!
|
|
|
|
Redeem Eleven
|

|
Ohne Wiedererkennungswert |
roz. Redeem aus dem zugerischen Rotkreuz legen mit "Eleven" ihr Debütalbum vor. Ihr Newrock wird geprägt von wuchtigen Sounds, einem sämigen Bass und einem äusserst talentierten Sänger. Produziert wurde "Eleven" von Soundtüftler Tommy Vetterli (Ex-Coroner). Das Schlagzeug wurde vom Könner Peter Haas (Stern, Ex-Krokus) eingespielt.
Das Trio orientiert sich an den Grossen des Genres, allen voran Creed und Soundgarden. Sänger Stefano "Saint" Paolucci (der auch Gitarre spielt) klingt dabei wie eine Mischung aus Chris Cornell und Ville Valo. Er überzeugt auf der ganzen Linie, überrascht mit vielseitigem, kernigen Gesang und Durchhaltevermögen. Der muskulöse, rollende Rock ist ansprechend arrangiert und sehr melodiös. Melancholie hat seinen festen Platz im Sound, ohne die Vitalität mit Weinerlichkeit zu bekleckern. Höhepunkte sind das an HIM erinnernde "Two Points Of View", das Audioslave-mässige "Look Around" und das groovige "Dreams You've Lost Along The Way". Obwohl dem Ganzen der Wiedererkennungswert fehlt und es schon fast zu routiniert wirkt, überzeugt "Eleven" durch die sehr professionelle Machart und Songs von durchwegs guter Qualität.
|