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Genre: Rock


Diskografie
Open Door, The
(2006)

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Anywhere But Home
(2004)

Review lesen
Fallen
(2003)
Origin
(2002)
Evanescence
Open Door, The

Download bei Evanescence - The Open Door

Vielseitiger

roz. Knappe drei Jahre nach ihrem Multiplatin-Debüt-Album "Fallen" kommt die zweite Platte von Evanescence. Wie, erst die zweite Platte? Nun, tatsächlich veröffentlichte die Band in Eigenregie zwei EPs und ein erstes Album (das mittlerweile sehr gesuchte "Origin"). Erst dann unterschrieben Evanescence einen grossen Plattenvertrag. 2004 erschien eine Live-CD, die während ihrer ausverkauften Tourneen entstand.

Hits wie "Going Under", "My Immortal" oder "Bring Me To Life" sucht man auf dem Follow-Up "The Open Door" zwar vergeblich. Doch auch nach dem Ausstieg von Gitarrist, Songschreiber und Gründungsmitglied Ben Moody ist Amy Lee und ihrer Band ein durchaus ansprechendes Album gelungen. Die neuen Songs vereinen noch intensiver die Dramatik klassischer Musik mit der Härte und der Explosivität des Hardrocks. "The Open Door" ist stark geprägt von Amys wunderbaren Melodien, ihrem akzentuierten Pianospiel und ihrem einzigartigen Gesang. Die intensive Power-Ballade "Lithium" sorgt für Gänsehaut, das eingängige "Lacrymosa", aber auch das abschliessende "Good Enough" haben es ebenso in sich. Amys Stimme ist vielseitiger geworden, sie singt bei Bedarf auch härter. Die Band ist insgesamt düsterer, aber auch vielseitiger und experimentierfreudiger geworden, gut zu hören im Song "Lose Control". Der neue Gitarrist Terry Balsamo liefert nicht nur komplexe Gitarrenarbeit ab, sondern erweist sich auch als guter Songwriting-Partner für Amy.

Produziert hat das neue Album Dave Fortman, der den Songs über Sehnsucht, Selbstprüfung, Zweifel, Selbstwertgefühl und Ermächtigung mit Hilfe eines klassischen Chores und Streichern (die in einer alten Kapelle aufgenommen wurden) noch mehr Intensität verlieh. "The Open Door" ist sehr abwechslungsreich, deckt ein breites Spektrum an Gothik-Rock und ähnlichen Stilen ab. Die Platte ist zwar nicht so eingängig wie "Fallen", aber definitiv ein würdiger Nachfolger.


Kommentare:
Kommentar von Hogydoggy vom 19.10.2006:
Hammergutes Album, kann ich wirklich weiterempfehlen. Eingängiger Sound, super Stimme zum laut hören und Träumen! Für Fans ein absolutes MUST HAVE! Hogman
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