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Scapegoats Madness Of Mind
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Es rappelt im Karton |
roz. Scapegoats kommen aus der Westschweiz. Der älteste des Quartetts ist gerade mal 20 Jahre alt. Mit "Madness Of Mind" präsentieren sie ihre erste EP mit 23 Minuten Spielzeit. Die Platte wurde von Rebellion-Gitarrist Uwe Lulis (Ex-Grave Digger) in Frankfurt gemixt und gemastert. Das Cover erinnert an einen japanischen Horrorfilm. Jedenfalls weiss man auf den ersten Blick ziemlich genau, was einen erwartet. Morbider Death-Metal, kompromisslose Härte und peitschende Doppeldrum-Orgien.
Die sechs Songs sind wahrlich nicht von schlechten Eltern, obwohl die ungeraden Taktmasse manchmal doch sehr unmotiviert eingeschoben scheinen. Sänger Bug wechselt gekonnt zwischen melancholischer Stimme und wütendem Geschrei. Der Gitarrensound erinnert stark an Celtic Frost zu "Morbid-Tales"-Tagen. Der Drummer hat ein Paar schnelle Füsse, doch leider klingt das Schlagzeug wie aus einem Schuhkarton. Besonders bei den Fills tönt es mehr nach Flippers-Unterhaltungsband-Elektro-Drum-Sound als nach fettem Death-Metal-meets-Metalcore-Gemetzel. Das Cover und auch die Homepage sind sehr stylisch. Da vermag der Sound noch nicht ganz mitzuhalten. Aber für ihr Alter ist das schon ganz ordentlich. Freunde des Genres sollten "Madness Of Mind" auf jeden Fall mal antesten.
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