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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Crusade
(2006)
Review lesen |
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Ascendancy
(2005)
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Ember To Inferno
(2003)
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Trivium Crusade
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Macht eine Scheissfreude |
roz. Trivium kommen aus Florida. Das Durchschnittsalter der Bandmitglieder liegt bei gerade mal 20 Lenzen. Schon ihr Debütalbum schlug ein wie eine Bombe, und spätestens beim Nachfolger "Ascendancy" war klar, welch unglaubliches Talent diese Jungs besitzen. Das britische Metal-Magazin Kerrang ist sich sogar sicher, dass Trivium bald die grösste Metal-Band auf dem Planeten sein werden. Trivium selber sagen über das neue Album: "Wir haben schon einen grossen Schritt zwischen den ersten beiden Alben gemacht, aber dieses Mal sind wir mit Anlauf sehr, sehr weit gesprungen.“ Fürwahr, insbesondere Matt Heafys Stimme hat eine eigene Mini-Evolution hinter sich und hat sich hörbar weiterentwickelt.
Trivium wurden schon in der Vergangenheit mit dem Sound von Metallica zu "Kill 'em All"-Zeiten verglichen. Und tatsächlich ist dies die treffendste Umschreibung. Und doch ist da mehr, sehr viel mehr. Die Melodien, die Chöre, die Arrangements, die Harmonien, die wahnwitzigen Tempowechsel und die makellosen spielerischen Fähigkeiten der Band lassen keinen Zweifel an ihrer Musikalität. Trivium schaffen mit einer unerhörten Leichtigkeit eine ganze Reihe von Scream-Alongs. Sie schütteln Riffs aus dem Ärmel, auf die Metallica neidisch sein müssen. Es ist schier unglaublich, mit welcher Explosionskraft die vier zu Werke gehen. Man hört jedem Ton an, dass sie selbst eine Scheissfreude daran haben. Und deshalb gelingt es ihnen, einem alternden Genre neues Leben einzuhauchen. Grossartig, überwältigend, ansteckend.
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