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Blusbueb Fress Di Rüebe
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Kurzweilig feinfühlig |
lama. Irgendwann zwischen dem 18. Februar und dem 14. Mai wurde Blusbueb von seiner Mutter in die Welt geworfen. Sein Vater ging noch vor dem Wurf zurück in seine Heimat nach Mexico, um sich seinen Geschäften zu widmen. Blusbueb wuchs auf einem Bauernhof in der Grossregion Bern auf. Wo genau weiss er nicht mehr.
Nach dem unvermeidlichen Smalltalk mit seinen rüeblifressenden Chüngeln startet das neue Album fulminant brisant. "Sie Maches Emmer Weder" handelt gar nicht Kleintierzoomässig von Autobomben und Guantanamo. Von Schuld und Sühne. Der Track steht stellvertretend für die stärkste Seite von Blusbueb. Seine feine und vielfältige Ironie und die Fähigkeit Texte genau dorthin zu führen, wo es nicht erwartet wird, sich aber immer noch reimt.
Der Troubadour und seine Geglos erzählen die Geschichten unterhaltsam auf einem vielfältigen Klangteppich. Darauf wird mal kräftig abgerockt, mal werden wahrhaftige Disco-Synthieorgien veranstaltet oder auch nur die feine Saite gezupft. Mit "Fress Di Rüebe" ist dem Blusbueb ein kurzweiliger Nachfolger für sein Debut "Super Toras Gigantes" gelungen.
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