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| Wertung
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R=Redaktion
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1.
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[re:jazz] Theme
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2.
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People Hold On
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3.
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Not About Me
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4.
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Back Home
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5.
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Promised Land
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6.
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Too Many Holes
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7.
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Rock It
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8.
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Stewed
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9.
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Finally
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10.
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Gabrielle
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11.
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Return To Damara
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12.
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Plastic Dreams
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| Diskografie
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Expansion
(2006)
Review lesen |
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Point Of View
(2004)
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(re:mix)
(2003)
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[re:jazz]
(2002)
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[re:jazz] Expansion
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Download bei
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Recycling als Kunstform |
mam. Recycling in der Musikbranche ist ein altes Phänomen. Verpönt oder gar als fantasielos abgetan werden die Kopierer alter Hits oft alle in den gleichen Topf geworfen und können sich jeweils nur mittels guter Verkaufszahlen gegen schlechte Kritik zur Wehr setzen. Vergessen wird oft, dass es dabei auch stets um die Art und Weise geht, wie altes Material verarbeitet wird, mit wie viel Kreativität, Sorgfalt und Respekt man den Schöpfungen vergangener Tage begegnet.
Die Namensgebung verrät es bereits: Das deutsche Septett [re:jazz] hat sich eben diesem Erneuern erfolgreicher Songs verschrieben. Man wählt mit Vorliebe Clubhits der späten Achtziger- oder der frühen Neunzigerjahre und verpasst diesen ein neues musikalisches Kleid. Die Formation um Arrangeur Matthias Vogt würzt ihre Stücke unter anderem mit Big Band-Sounds sowie Latin-Rhythmen und erweist zahlreichen Gästen die Ehre. Zusätzlich – der Albumtitel 'Expansion' deutet es an – hat [re:jazz] sich zum ersten Mal auch an eigene Kompositionen gewagt, denen die Sängerin Inga Lühning mit ihrer dunklen, ausdrucksstarken Stimme einen ganz persönlichen Stempel aufdrückt.
Die erste Single des Albums, das Coldcut-Cover 'People Hold On', gefällt mit einem klassischen Big Band-Arrangement und klingt, als hätte es nie zuvor eine andere Version gegeben. Die Interpretation des Ce Ce Peniston-Dancehits 'Finally' wirkt luftig entrümpelt und erhält durch das Spiel der Flügelhorn-Legende Ack van Rooyen eine überaus coole Note. Weitere Stücke, die man auf 'Expansion' finden kann, sind unter anderem Neuinterpretationen von Herbie Hancocks 'Rock It' oder Joe Smooths 'Promised Land'.
Alles in allem überzeugen [re:jazz] auf 'Expansion' insbesondere mit ihrem bisherigen Kerngeschäft: dem Covern fremder Titel. Die Eigenkompositionen lassen über weite Strecken das gewisse Etwas vermissen und wirken stellenweise beliebig. Schade, wenn man bedenkt, dass noch mehr [re:jazz]-Recycling wirklich viel Spass machen würde.
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