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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Keepin Me
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2.
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Not Afraid
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3.
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Ladies Do
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4.
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Over
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5.
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Do Dirt
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6.
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Big Flows
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7.
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Slices
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8.
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Take The Weight
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9.
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It's You
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10.
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Satisfied
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11.
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It's On
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12.
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Blinded
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13.
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Nothing But Love
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14.
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Fool For You
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Stereotyp Keepin' Me
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Download bei
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Beseelte Elektronik |
mam. Mit 'Keepin' Me' veröffentlicht der Wiener Stefan Mörth aka Stereotyp sein zweites Album. Während er seinen Erstling 'My Sound' noch sehr club-orientiert produzierte und Dancehall mit harten Technobeats kombinierte, kommt die aktuelle Scheibe des Österreichers filigraner und intimer daher. Das Werk enthält ein breites Spektrum an musikalischen Einflüssen, vermag aber trotzdem einen in sich geschlossenen Eindruck zu vermitteln. Besondere Beachtung erfuhren bei der Konzeption von 'Keepin' Me' verschiedene Sängerinnen und Sänger, die dem an sich stark elektronisch gefertigten Album pulsierendes Leben einhauchen und es mit einigem Future Soul anreichern.
Aufgenommen wurde in Mörths einfach bestücktem Studio in Wien. Das einzige, worin man viel Geld investiert habe, sei ein neues Mikrofon. Und dies mit guten Grund: Den Stimmen der zahlreichen Gast-Vokalisten sollte damit Respekt gezollt werden. Zu erwähnen sind dabei die grandiose Performance der talentierten Sandra Kurzweil auf dem Titeltrack 'Keepin Me' oder der Beitrag von Hubert Tubbs, welcher einst Tower Of Power sein gewaltiges Organ lieh.
Das neue Werk des Wahl-New-Yorkers Mörth erscheint unter dem Label G-Stone Recordings, dessen Gründer keine geringeren sind als Kruder und Dorfmeister. Das kreative Milieu bei G-Stone bekommt dem Künstler offensichtlich: Stereotyp demonstriert eindrucksvoll seine Verbundenheit zur Black Music und überrascht mit unverfälschten, aus dem Alltag gegriffenen Samples. Er unterlegt soulige Grooves mit flüssigen Lyrics und versetzt die Hörerschaft zuweilen in eine durchaus angenehme Melancholie.
Einzig den Liebhabern des melodiösen Komponierens könnten die hypnotisch-sphärischen Klänge, die 'Keepin' Me' mehrheitlich dominieren, etwas monoton vorkommen.
Dieses Album beweist aber einmal mehr: Wien steht längst für mehr als Kaffeehäuser und Vergnügungen im Prater. Es hat viel zu bieten und empfiehlt sich als moderne Kulturstätte immer wieder neu.
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