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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Endless Wire
(2006)
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Who's Better Who's Best
(2006)
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It's Hard
(1982)
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Face Dances
(1981)
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Who Are You
(1978)
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The Who By Numbers
(1975)
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Quadrophenia
(1973)
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Who's Next
(1971)
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Thommy
(1969)
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The Who Sell Out
(1967)
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A Quick One
(1966)
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My Generation
(1965)
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The Who Endless Wire
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Grosses Selbstzitat |
ps. Was ist zu erwarten wenn Rocklegenden ein Vierteljahrhundert nach ihrem letzten Studioalbum ein neues vorlegen? Zumal wenn dieses letzte Album ("It's Hard") alles andere als ein Highlight in der Discografie der Briten darstellt? Überhaupt: Der Name von The Who ist für jüngere Rockliebhaber Programm. The Wer? 30 Jahre nach dem natürlichen Rockertod ihres Drummers Keith Moon und 4 Jahre nach dem Tod des Bassisten John Entwistle verblieben von den Who die beiden Antipoden Pete Townshend und Roger Daltrey.
"Endless Wire" ist ein grosses Selbstzitat. Halb Rockoper, halb Konzeptalbum. Das beginnt beim Opener "Fragments" der wie ein Remake des Klassikers "Baba O'Reilly" (1972) mit einem Systhesizer-Loop startet (damals wegweisend für den weiteren Verlauf der Rockgeschichte). Überraschen kann dies nicht, Townshend hat das Zerstörerische längst hinter sich gelassen und ist dazu übergangen seine musikalischen Ideen konstant weiter weiterzuentwicklen. Das Album wurde teilweise mit der Tourband (Pino Palladino, Simon Townshend, Johnd Bundrick und Zak Starkey) eingespielt und erinnert wohltuend an die grossen Momente der Band in den Siebzigern. Keine der 19 Nummern fällt ab, der klassische, melodiöse knackige Kraftrock der Marke Who klingt 2006 beinahe so frisch wie damals. Sänger Daltrey ist ein alter Mann, seine Stimme wurde brüchiger aber auch facettenreicher. Und wo The Who sind, ist auch die Ironie nicht weit ("We Got A Hit").
Peinlich an dem Album ist eigentlich nur die irrtümlich für tot erklärte Doris Day. In "Mirror Door" textete Townshend über verstorbene Show-Biz-Grössen und zählt dabei auch die noch quitschlebendige Doris Day auf. "Ich war felsenfest davon überzeugt, dass sie wirklich tot ist", entschuldigte Townshend den Fauxpas.
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