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| Diskografie
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Kingdom Come
(2006)
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The Black Album
(2003)
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The BLueprint 2.1
(2003)
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The Blueprint 2: The Gift And The Curse
(2002)
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Unplugged
(2001)
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The Blueprint
(2001)
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Vol. 3: The Life and Times of S. Carter
(1999)
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Vol. 2: Hard Knock Life
(1998)
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In My Lifetime, Vol. 1
(1997)
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Reasonable Doubt
(1996)
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Jay-Z Kingdom Come
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Der Rücktritt vom Rücktritt |
mws. 2003 hatte Jay-Z sich in den Rap-Ruhestand verabschiedet. Bereits kurze Zeit später entpuppte sich die Ankündigung als schlau inszenierter Marketing-Gag für seine damalige Platte. Anstatt sich nach dem Release von "The Black Album" nur noch um Business-Angelegenheiten zu kümmern, nahm er weiter Tracks auf und brachte mit Linkin Park ein Combination-Album heraus.
Und nun also der definitive Rücktritt vom Rücktritt. Diese Tage erscheint "Kingdom Come", ein klassisches Solo-Album, angekündigt als "das nächste grosse Ding". Natürlich sind die Erwartungen riesig, denn Jay-Z ist nicht einfach irgendein East-Coast-Rapper: Er hat bis heute über 33 Millionen CDs verkauft.
Zudem ist er CEO von Def Jam Recordings, der legendären Plattenfirma, die Rick Rubin und Russell Simmons einst gründeten. Vom Drogendealer zum Chef des geschichtsträchtigsten Hip-Hop-Imperiums: Kann man sich im Showbusiness eine extremere Tellerwäscherkarriere vorstellen?
"Kingdom Come" enthält – wenig überraschend – jede Menge "Ich habs geschafft und bin jetzt ganz oben"-Songs. Die Texte wurden zwar von der Creme de la Creme der amerikanischen Produzenten (Dr. Dre, The Neptunes, Just Blaze und anderen) meisterhaft vertont; trotzdem stellt sich rasch Langeweile ein, weil man dieselbe Geschichte nicht ein halbes Dutzend Mal hören will.
Interessant wird es immer dann, wenn Jay-Z ausnahmsweise mal nicht über seinen Status rappt, sondern beispiesweise über die eigene Vergänglichkeit ("Beach Chair", mit einem Beat des Coldplay-Sängers Chris Martin!) oder über die Hurrikan-Katastrophe in New Orleans ("Minority Report") textet.
"Kingdom Come" ist damit eine gute, aber vorhersehbare Platte. Für jemanden, der den Grössenwahn besitzt, sich "CEO of Hip Hop" zu nennen, kann das nicht genug sein.
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