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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Live At Donnington 1990
(2011)
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Forevermore
(2011)
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Good To Be Bad
(2008)
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Live In The Shadow Of The Blues
(2006)
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Live - In The Still Of The Night
(2006)
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Starkers In Tokyo - Live
(1997)
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Restless Heart
(1997)
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Slip Of The Tongue
(1987)
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1987
(1987)
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Slide It In
(1984)
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Saints & Sinners
(1982)
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Come An' Get It
(1981)
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Live At Hammersmith
(1980)
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Ready An' Willing
(1980)
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Live In The Heart Of The City
(1980)
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Lovehunter
(1979)
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Trouble
(1978)
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Snakebite
(1978)
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Whitesnake Live In The Shadow Of The Blues
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Alles wie gehabt |
roz. Vergangenes Jahr tauchte wie aus dem Nichts ein fast vergessenes Rock-Fossil wieder auf: Whitesnake. 2006 ist die Truppe vitaler als jemals zuvor, eine homogene Band grossartiger Musiker rund um Sänger David Coverdale. Für nächstes Jahr ist ein neues Studioalbum angekündigt. Um die Wartezeit zu überbrücken, gibt es jetzt nach "Live In The Still Of The Night" nochmals ein Live-Album, das mit vier neuen Studiotracks lockt, die Coverdale mit seinem Gitarristen Doug Aldrich geschrieben hat.
"Die aktuelle Whitesnake-Besetzung ist seit vier Jahren zusammen und damit die langlebigste, die ich jemals hatte", meint Coverdale lakonisch. In den vergangenen zwei Jahren spielten sie mehr als 100 Konzerte. Die Band ist heute tatsächlich sehr druckvoll und heavy. Das geht einerseits auf das Konto von Schlagwerker Tommy Aldridge, aber auch auf das des sehr unterschiedlichen, aber dennoch gut harmonierenden Gitarregespanns Aldrich/Beach. Schade ist einzig, dass die Hammond weitgehend auf der Strecke bleibt. Erst auf der zweiten CD kommt sie etwas mehr zur Geltung. Die Setlist von "Live In The Shadow Of The Blues" unterscheidet sich kaum von "Live In The Still Of The Night". Neu dazu gekommen sind einzig "Slow'n'Easy", "Walking In The Shadow Of The Blues" und "The Deeper The Love". Ansonsten alles wie gehabt, in bester Qualität und mit viel Elan vorgetragen.
Wenden wir uns also den vier neuen Songs zu. "Ready To Rock" geht zwar mordsmässig ab, ist aber doch nur ein alltäglicher Uptempo-Rocker. Genau wie "If You Want Me", ein Stampfer im Black-Sabbath-Stil, mit denselben merkwürdigen Stotter-Effekten auf der Gitarre. Die Ballade "All I Want Is You" ist so belanglos wie der Titel schon vermuten lässt, das hätten selbst Gotthard zehn Mal besser gemacht. Einzig das Led-Zeppelin-mässige "Dog" überrascht mit progressivem Arrangement und einem gekonnten Tapping-Solo von Reb Beach. Wenn das jetzt mal nur kein schlechtes Vorzeichen ist! Sind auf dem angekündigten neuen Album nicht mehr Songs im Kaliber eines "Dog" zu finden, sehe ich schwarz für Whitesnake.
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