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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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To All New Arrivals
(2006)
Review lesen |
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No Robots
(2004)
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Outrospective
(2001)
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Sunday 8 P.M.
(1998)
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Reverence
(1996)
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Faithless To All New Arrivals
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Nächte am Kinderbett |
roz. Faithless sind Rollo Armstrong, der Mastermind im Hintergrund, Sister Bliss, Keyboarderin, sowie Maxi Jazz, DJ und Frontmann der Band. Die Erfolgsgeschichte beginnt 1995. Mit "Insomnia" und "Salva Mea" hat die Band der Dance-Music ein neues Gesicht gegeben. Mit ihrer Mischung aus House, Blues, Soul, Rap und Folk sind Faithless Wegbereiter eines neuen Stils.
Vergangenes Jahr gab es gleich zweimal Nachwuchs bei Faithless. Sister Bliss bekam ein Kind, und Rollo wurde Vater. Vorbei sind nun also die Zeiten, in denen die Nächte durchgeravt wurden. Nun wird bei Faithless nachts am Kinderbettchen gewacht, und dazu braucht es wohl auch diese einlullenden Klänge auf ihrem fünften Album "To All New Arrivals". Der Titel heisst alle Neuankömmlinge auf der Erde willkommen, ist also allen Neugeborenen gewidmet.
Die Platte wirkt müde. So eintönig und reizlos hat man die Band noch nie gehört. Paradebeispiel ist das von Rollos Schwester Dido gesungene "Last This Day". Die Nummer ist sowas von langweilig, dass einem glatt die Füsse einschlafen. Dasselbe gilt für "Spiders, Crocodiles & Kryptonite", das komplett auf einem Sample von Cures "Lullaby" aufbaut und dabei wie eine Version von einer schlechten Coverband klingt. Faithless gewinnen der Nummer nichts Neues ab, und zu allem Übel tritt Robert Smith noch als Gastsänger auf. Oder das zweiminütige "Nate's Tune": was zum Geier soll das sein? Da passiert zwei Minuten lang gar nichts.
Es gibt nur einen einzigen Grund, keine 1 zu geben. Und das ist "Music Mathers". Wenigstens ein Song auf dem Album, der wirklich was hergibt. Alles andere ist schlicht zum Gähnen.
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