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| Diskografie
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Matterlive 2
(2006)
Review lesen |
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Matterlive
(2004)
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Chinderland
(2001)
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Ueli Schmezer Matterlive 2
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Variantenreiche Interpretation |
roz. Mani Matter ist vor über 30 Jahren gestorben. Doch Matters Lieder sind Lieder von heute. Dies beweist Ueli Schmezer mit seinem Matterlive-Projekt eindrucksvoll. Der Kassensturz-Mann zeigt, dass es musikalisch bei Matter noch viel zu entdecken gibt. Es ist ein Balanceakt zwischen eigener Interpretation und Treue zum Original. Matters Kunst war vor allem die Aneinanderreihung der Worte. Diese hohe Kunst ist zeitlos.
Zwei wilde Flamenco-Gitarristen plus Kontrabass plus Singstimme lassen selbstverständlich variantenreichere Interpretationen zu als die Originalbesetzung Troubadour mit Gitarre, tragen aber zuweilen auch seltsame Früchte. "Warum syt dir so truurig" wird mit einem lüpfigen Rhythmus zu einer Art Flamenco, wogegen das rasante "E Löu, e blöde Siech, e Glünggi und e Sürmu" als schleppender Blues vorgetragen wird. Dennoch ist "Matterlive 2" eine gelungene Sache. Schmezer hat nicht nur haargenau den richtigen Dialekt, sondern verfügt auch über die richtige stimmliche Tonlage. Die Band ist fingerfertig und zeigt, dass in den Vorlagen sehr viel mehr steckt als nur ein paar Akkorde. Mit viel Liebe und Talent setzt die Band ein gelungenes Denkmal.
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