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Mostly Harmless Butterfly Effect
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Es geht voran |
roz. Mostly Harmless haben sich dem NuMetal oder Melo-Core verschrieben. Das ist harte Gitarrenmusik, bei der die Stimme von brachialen Shouting-Parts zu melodiösen Gesangslinien wechselt. So vereinen die Basler in ihrer Musik Emotionen und Energie. Der "Butterfly Effect" beschreibt eine Theorie, wonach der Flügelschlag eines Schmetterlings genügt, um auf der gegenüberliegenden Seite der Erde einen Tornado auszulösen.
Im Vergleich zu ihrer letzten Platte "My Soledad" hat die Band einen riesigen Schritt gemacht. Der Sound ist fetter, die Songs melodiöser und Sänger Alex Habegger überzeugt auf der ganzen Linie. Er hat das ganze Spektrum zwischen Growl und cleanem Gesang voll drauf. Die Songs sind progressiv arrangiert. Coole Gitarrenakkorde und die abwechslungsreichen Drums hieven "Butterfly Effect" nahe an internationales Niveau. Am spannensten sind Mostly Harmless, wenn sie mit den Sprachen experimentieren. Die spanischen Songs haben einen exotischen Touch. Das klare Highlight des Albums ist aber das schweizerdeutsche Duett mit Rapper Black Tiger. Schweizerdeutsch oder Spanisch statt Englisch, eine Frage, die sich die Jungs wirklich überlegen sollten.
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