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Stronzos Stronzos
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Stubenrein |
roz. Aus dem Untergrund der Schweizer Musikszene tauchen die Stronzos auf. Das Trio um Bandleader Mitch Wolf, aus dem Hellmute/Leaflet-Umfeld, ist tight und vielseitig. Das Debüt „Stronzos“ überrascht mit unerwarteter Vielfalt und einer stubenreinen Produktion. Cool ist auch die Verpackung aus Wellpappe.
Die "Gägel" machen gitarrenlastigen Pop-Rock mit lässigen Melodien und geradlinigen Arrangements. Mal verspielt poppig, dann wieder eher mit kräftigen Gitarrenbreaks. "999" erstrahlt gar in einem gänzlich elektronischen Gewand. "El Marro" dagegen erinnert vom Gitarrensound her an die besten Tage von AC/DC. "Black Caddalack" atmet den Duft des unvergleichlichen Iggy Pop, während "Sweet Carolina" ein ausgewachsener Blues mit Mundharmonika ist. "Stronzos" ist ein multilaterales Werk, das viel Spass macht und auch technisch einiges zu bieten hat. Schade nur, dauern die neun Songs nur etwas über 30 Minuten.
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