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| Wertung
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| Diskografie
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Hip Hop Is Dead
(2006)
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Street's Disciple
(2004)
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God's Son
(2002)
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Stillmatic
(2001)
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Nastradamus
(1999)
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It Was Written
(1996)
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Illmatic
(1994)
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Nas Hip Hop Is Dead
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Ein Album mit Sprengkraft |
mws. Vor einiger Zeit ging es Nasir Jones nicht besonders gut. Jay-Z spannte ihm die Frau aus und schnappte ihm die Königskrone des East-Coast-Rap weg, die ihm anno 1994 dank seines Meisterwerks "Illmatic" zugesprochen worden war. Dazu kam, dass er es sich mit seinem Stammpublikum verscherzte, indem er – bling bling! – mit poppigen Alben den Massenmarkt zu knacken versuchte.
Heute ist alles anders. Nas hat einen Plattendeal mit Def Jam abgeschlossen, hat geheiratet (natürlich nicht irgendjemanden: RnB-Sängerin Kelis darf sich fortan Mrs. Jones nennen) und ein neues, epochales Album aufgenommen. Das Werk dreht sich um die eine Frage, die dieses Jahr immer öfter diskutiert worden ist: Ist die Blütezeit des Hip Hop vorbei? Oder direkter: Ist Hip Hop tot?
Nas’ Antwort auf diese Frage lautet sinngemäss: Nein, noch ist Hip Hop nicht am Ende, aber wenn wir so weiter machen wie jetzt, schaffen wir uns gleich selber ab. Diese Message verpackt der New Yorker in sechzehn grossartige Tracks. Handverlesene Beats treffen auf vollendete Storyteller-Fähigkeiten; Nas’ einzigartiger Flow trifft auf Gastbeiträge von Leuten wie Kanye West, The Game und Jay-Z. "Hip Hop is dead" hat alles, was ein Album braucht, um zum Klassiker zu werden.
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