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Elli Shout It Out
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Ohne Bohlen |
roz. Die Qualität bei den deutschen Casting-Shows ist gestiegen. Und so wartet nach Martin Kesici nun auch Elli, die Siegerin der zweiten DSDS-Staffel, mit einem eigenständigen Debütalbum auf. Bonuspunkte sammelt die Rothaarige auch indem sie sich weigerte ihre CD von Dieter Bohlen produzieren zu lassen. So hat sie zusammen mit ihrer Band selber Songs geschrieben und daneben zahlreiche illustere Komponisten und Texter engagiert.
Die Eröffnugnsnummer stammt von Reamonn-Sänger Rea, zwei Songs kommen von Oslo Recordings, die für Kurt Nilsen schreiben und "Not My Type" schrieb kein geringerer als Guy Chambers, der Robbie Williams und Melanie C. die Worte in den Mund legt. Das Material ist in der Tradition von Melissa Etheridge gehalten. Produziert wurde "Shout It Out" von Eloy-Kopf Frank Bornemann (u. a. Guano Apes). Bass und Drums kommen recht druckvoll rüber. Die Gitarren sind aber bös in den Hintergrund gemischt und der eigentlich rockige Sound wird durch überproduzierte Chörli noch mehr verwässert. Elli’s kraftvolle Stimme verleiht dem Album dennoch einen besonderen Charme auch wenn die Songs nicht alle halten, was sie versprechen. Absoluter und einziger Höhepunkt ist "In My Dreams", eine fetzige Pop-Rock-Nummer, die sich sofort in den Gehörgängen festkrallt.
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