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The Beauty Of Gemina Diary Of A Lost
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Hypnotisches Kleinod der Melancholie |
roz. Das Schweizer Trio The Beauty Of Gemina lädt auf seinem Debütalbum ein auf eine Wanderung durch den Nebel des Schattenlandes. Vorbei an Dämonen, stets einem Abgrund entlang und auf der Suche nach dem inneren Frieden.
The Beauty Of Gemina zelebrieren die Gothic- und Wave-Bewegung der 80er. Dabei erinnert die Band in erster Linie an The Sisters Of Mercy. Sogar einen britischen Akzent hat sich Sänger Michael Seles zu eigen gemacht. Seles' sonore Stimme ist aber irgendwie weicher als bei den Sisters: man stelle sich einen Dave Gahan in Tiefschwarz vor. Der düstere Sound wird gekonnt mit modernen Trance-Elementen erweitert. So ist die Platte enorm abwechslungsreich, obwohl die Songs eigentlich sehr monoton angelegt sind. Die druckvolle Produktion verleiht dem ganzen noch zusätzlich an Intensität. Eine Platte für eine ganze Ewigkeit an Regentagen, ein Kleinod melancholischer Klänge. Kraftvoll, düster und hypnotisch.
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