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Adrian Weyermann Pool
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Beschwingt |
roz. Anderthalb Jahre lang hat Adrian Weyermann im Zürcher El Lokal fast jeden Montag auf die Bühne geladen. Zusammen mit Gästen verlieh er fremden Kompositionen eine eigene Note und liess Eigenes fremd klingen. Inspiriert durch diese Konzertabende entstanden danach in nur drei Monaten 50 Songideen. Zwölf davon sind auf "Pool" zusammengefasst, dem dritten Soloalbum Weyermanns. Im Spätsommer soll dann schon eine weitere Platte mit dem Titel "Wood" erscheinen.
Eingespielt hat Weyermann das Album live im Studio. Fünf Tage im Übungsraum und ein Konzert dienten als Vorbereitung. Musiker, die alle mit Weyermann auf der Bühne an der Zürcher Sihl gestanden haben, begleiteten ihn. Sie haben ihre Wurzeln im Jazz (Schlagzeuger Luca Ramella von Lauschangriff; Organist Mario Scarton von Lobith) oder im Blues (Ex-Sauterelles- und -Krokodil-Drummer Düde Dürst; Organist Hendrix Ackle von Hendrix Cousins und Philipp Fankhauser). Oder sie kennen sich aus in der musikalischen Welt der ganz grossen Gefühle (Bassist Thomy Jordi, ehemals Stiletto, heute Rosenstolz, sowie Cellist Martin Tillman aus dem Team des Hollywood-Komponisten Hans Zimmer). "Leute, die das Beste aus mir herausholen", so Weyermann.
Und in der Tat ist "Pool" etwas vom Besten, das Weyermann bisher gemacht hat. Neben dem veritablen Hit "Echo" sind auf der Platte gleich noch ein halbes Dutzend weiterere hitverdächtige Songs zu finden. "Pool" klingt direkt und hat einen nonchalanten Charme. Eine Mischung aus 70er-Klängen und modernen Arrangements. So beschwingt hat Weyermann selten geklungen.
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