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Bloc Party Weekend In The City
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Düsterer |
roz. Eine Million Menschen haben das Debüt "Silent Alarm" von Bloc Party gekauft. Die Band war darauf fast zwei Jahre lang auf Tournee. Frontmann Kele Okereke liess sich von dem Ganzen Wirbel nicht erdrücken, sondern inspirieren. Es gelang ihm, die emotinale Mischung aus Ekstase, Leid, Chaos und Kokain perfekt in Songs einzufangen. "A Weekend In The City" ist ein elektrisierendes Abbild Grossbritaniens im neuen Jahrtausend.
In Zusammenarbeit mit den Produzenten Jacknife Lee (U2) haben Block Party ein Album geschaffen, das wie durch Reibung aufgeladen knistert. Die Band geht einen Schritt weiter. Der Gesang ist gereifter, die Gitarren klingen mehr nach Stadionrock, und der Schlagzeuger ist noch immer ein Glanzlicht. In den Texten werden Rassismus, Heimatlosigkeit und die Orientierungslosigkeit der Jugend thematisiert. Die Musik ist düster und atmosphärisch.
Die Platte hat mehrere grossartige Momente. "Waiting For The 7.18" ist etwa neu lancierter Drum'n Bass. Die elektronisch blubbernden Effekte erinnern dabei fern an David Bowie zu "Earthling"-Zeiten. Im Song "Sunday" hämmern die Drums wie der Schädel nach einer durchzechten Nacht, und Okereke singt dazu "It was a heavy night". Gänsehaut macht auch, wenn er in "One" im Gegentakt "You make my tongue loose, I am hopeful, and stutter-free" fleht. "A Weekend In The City" ist eine richtig gute Platte von einer grossartigen Band.
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