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My Chemical Romance The Black Parade
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Grandiose Punkoper |
ras. Green Day haben mit "American Idiot" vorgemacht, wie sich ein Konzept-Punk-Album anhören sollte, My Chemical Romance setzen 2006 noch mächtig eins oben drauf und liefern mit "The Black Parade" eine veritable und grandiose Punkoper ab, die ohne Bedenken als beste Punkscheibe des Jahres gehandelt werden darf.
Der Hang zu vielschichtigen, überaus dichten und komplexen Songs hat sich bei dem Quintett aus Newark ja bereits früher abgezeichnet, ebenso wie das zeitweise verstörende theatralische Talent, mit dem sich Sänger Gerard Way den Wahnsinn aus dem Leib schreit - man erinnere sich nur an den Smashhit "I'm Not Okay" aus dem Album "Three Cheers for Sweet Revenge". Diese Kombination aus inbrünstigem Prunk-Punk, brachialen Gitarrenbrechern und virtuosen Kompositionen haben die MCR auf "The Black Parade" nun zur Perfektion getrieben. Der Dramatik dienlich waren dabei sicherlich die Anleihen aus dem klassischen Glamrock à la Queen oder The Darkness. Glücklich ist aber auch, dass Gerard Way seine Stimmgewalt und sein Herzblut nun wesentlich kontrollierter einzusetzen versteht, dabei aber nicht minder leidenschaftlich.
Jeder einzelne Song auf "The Black Parade" macht klar, dass MCR ihre ganze Energie und ihr Herzblut hineingesteckt haben. In der Gesamtheit fangen diese funkelnden Punkrock-Juwelen dann aber erst richtig an zu glänzen. "The Black Parade" ist ein mondänes Stück Rockgeschichte, das in keiner gut sortierten Rocksammlung fehlen darf. Bleibt nur noch die bange Frage, was wohl nach so einem Knaller noch kommen mag.
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