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Daze Slow Down To Speed Up
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Die gleichen drei Akkorde |
roz. Daze kommen aus Zürich. Ihr Sound ist zusammengestzt aus 60er-Jahre-Garage-Rock, 70er-Punk-Rock, 80ies-New-Wave und 90er-Britpop. Dazu eine gehörige Portion Seattle-Grunge. Sieben Jahre haben sie an ihrer fünften CD "Slow Down To Speed Up" gebastelt. Der Titel ist Programm. Wie in Zeitlupe scheinen die Songs immer einen Tick zu langsam. Es wirkt schleppend, als würde es mit dem Zusammenspiel noch nicht ganz klappen. Die Musiker sind noch jung, und doch haben sie gemäss Presseinformation schon über 100 Konzerte in der Schweiz und in Deutschland gespielt.
Stellenweise klingen Daze schwer nach Nirvana. Die gleiche Melancholie und die gleichen drei Akkorde. Es fehlt die Abwechslung. Verstärkt wird dieser Eindruck auch durch den eintönigen Gesang der Brüder Eigensatz. Gut, Kurt und seine Mannen machten mit diesem Genöle kräftig Kasse. Aber das war immerhin vor 15 Jahren und grösstenteils auch das Resultat eines riesigen Hypes. Daze fehlt dazu noch dieser unersättliche Hunger, den Nirvana an den Tag legten. Die Produktion klingt wie aus dem Keller, und auch sonst nervt "Slow Down To Speed Up" nach einer Weile nur noch.
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