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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Year Zero
(2007)
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Beside You In Time
(2007)
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With Teeth
(2005)
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Downward Spiral (Re-Release)
(2005)
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And All That Could Have Been (Live)
(2002)
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Damaged
(2000)
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Things Falling Apart
(2000)
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Fragile, The
(1999)
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Further Down The Spiral
(1995)
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Downward Spiral,The
(1994)
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Fixed
(1992)
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Pretty Hate Machine
(1991)
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Nine Inch Nails Beside You In Time
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Unglaublich intensiv |
roz. Nine Inch Nails gehören zu den eindrücklichsten Live-Bands: Die effektiven Lichtshows, die passenden Visuals, der fette Sound und nicht zuletzt der atemberaubend charismatische Trent Reznor versprechen immer wieder eine unglaublich intensive Show. Nun erscheint die sehnlichst erwartete Live-DVD von der letzten "With Teeth"-Tour. "Live: Beside You In Time" enthält 24 Songs in Dolby Digital 5.1 Surround Sound, inklusive Hits wie "Closer", "Only" und "Head Like a Hole". Zusätzlich sind noch 3 Live-Rehearsals zu sehen sowie die Musikvideos zu "The Hand That Feeds" und "Only".
Der Klang ist unglaublich. Übermässig verzerrt und trotzdem glasklar, extrem basslastig und doch völlig differenziert. Unfassbar, dass die das live so hinkriegen sollen. Der Verdacht liegt nahe, dass hier nachproduziert wurde, vor allem beim Gesang. Im Song "The Life Begins To Blur" sieht man jedenfalls deutlich, wie Trent mehrmals seinen Kopf vom Mikro wegbewegt, obschon die Phrase noch nicht zu Ende gesungen ist. Das macht aber nichts. Dafür ist der Sound wirklich perfekt. Durch die Wucht des Drummers kommt dann doch noch sowas wie Live-Feeling auf. Die Musik ist brutal heavy und doch harmonisch ausgewogen, sehr elektronisch und doch handgemacht. Gekonnt ist auch die Dramaturgie, indem immer wieder ruhigere Songs wie "Something I Can Never Have" oder "Right Where It Belongs" eingestreut werden.
Visuell ist die Show passend umgesetzt, mit simplen, aber sehr eindrücklichen Lichteffekten: Die Show ist Energie pur. Trent Reznor ist schon nach drei Songs völlig verschwitzt. Der gibt alles, kehrt sein Innerstes nach aussen. In der Halbzeit der Show wird vor der Bühne ein Tuch heruntergelassen, auf das während vier Songs Videosequenzen projiziert werden. Das raffinierte daran ist, dass dieses Tuch bei entsprechender Beleuchtung genug durchsichtig wird, dass die Bandmitglieder dahinter deutlich zu sehen sind. Das ergibt einen neuartigen visuellen Effekt. Als Zugabe gibt es noch knapp 20 Minuten von einem anderen Konzert. Hier spielt die Band hinter einer Art grobmaschigen Jalousie, was noch einmal effektvoller ist als die Geschichte mit dem opaken Tuch.
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