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Von den Besten gelernt |
mws. Was tut man als Künstler, wenn man sich selbst nichts mehr beibringen kann? Man sucht sich Mentoren, die einen weiter pushen können. Vorzugsweise die Besten ihres Fachs. Seven, der Schweizer Soul-Brother Nummer Eins, hat sich für die Produktion seines vierten Albums genau dies vorgenommen.
Dabei ist er ein grosses Risiko eingegangen: Ohne über entsprechende Erfahrungen zu verfügen, hat er mit bekannten (und dementsprechend nicht ganz billigen) amerikanischen Produzenten und Musikern Studio-Sessions abgemacht. Dann ist er einfach hingeflogen und hat losgelegt.
Herausgekommen ist ein Album, das zumindest in der Schweiz seinesgleichen sucht. Die Songs sprühen vor Ideen! Fast immer passieren mehrere Sachen gleichzeitig. Ständig frickelt oder knistert ein Effekt im Hintergrund. Soundschicht stapelt sich auf Soundschicht, Live-Bläser und -Streicher veredeln die ohnehin schon dicken Grooves - und Backgroundgesangsspuren gibt's gleich dutzendweise.
Im Vergleich zu zur letzten Platte, "Lovejam", hat sich Seven stilistisch geöffnet. Neben den klassischen Soul-Nummern finden sich auf "Home" auch clubbige Tracks, die weniger zu einem romantischen Candlelight-Dinner, als vielmehr zu einer verschwitzten Nacht auf der Tanzfläche passen. Besonders die erste Single des Albums, "Wake Up", drückt das Gaspedal voll durch. Damit beherrscht Seven die Schweizer Strassen ohne Mühe; es ist ihm zu wünschen, dass er nun auch die Kurve ins Ausland erwischt!
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Kommentare:
Kommentar von Freiraum vom 03.03.2007:
funky!
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Kommentar von Stephany vom 06.03.2007:
yeah!
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