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LCD Soundsystem Sound Of Silver
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Lässig |
roz. James Murphy alias LCD Soundsystem veröffentlicht mit "Sound Of Silver" das lange erwartete zweite Album. Für jemanden, der in einer typischen amerikanischen Kleinstadt aufgewachsen ist, macht er erstaunlich urbane und vor allem auch britisch anmutende Musik. Speziell auch der Humor ("We are North American scum"). Murphy ist stark von Punk beeinflusst. "Bei uns in Princeton gab es diesen tollen Plattenladen namens "Princeton Record Exchange", der hat mir vermutlich das Leben gerettet", dramatisiert er. Dennoch hat LCD Soundsystem mit Punk nur sehr wenig zu tun.
Sound Of Silver ist ein durch und durch elektronisches Tanzalbum. Auffallend dabei ist der eigenwillige Gesangsstil von Murphy und die treibenden, geradlinigen Beats. Deutlich lassen sich Parallelen zu Bands wie Daft Punk oder den Chemical Brothers ziehen. Im Vergleich zum Debüt wirkt "Sound Of Silver" homogener, geradliniger. Gekonnt nutzt Murphy die Monotonie des elektronischen Sounds zu seinen Gunsten und macht daraus ein Ereignis. Der reduzierte Sound fährt sofort in die Beine. Aus pulsierenden Synthieklängen macht LCD Soundsystem ganz einfach einen lässigen Groove. Der Bass spielt dabei eine grosse Rolle. "Der Bass ist das beste und auch wichtigste Instrument, weil es sich am wenigsten in den Vordergrund drängt", sagt Murphy. "Sound Of Silver" ist unglaublich lässig, schonungslos, scharf und aufregend. Die Mischung aus New Wave, Disco, Rock und Funk ist noch ausgereifter als auf dem Debüt.
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