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John Butler Trio Grand National
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Wenig Melodie |
roz. Mit "Grand National" erhält das hochgelobte Debütalbum "Sunrise Over Sea" endlich einen Nachfolger. Produziert von John Butler und Mario Caldato Jr. (Beck, Jack Johnson) klingt die Mixtur aus Folk, Blues, Reggae und Rock ein bisschen moderner. Das John Butler Trio wird auf dem neuen Album von zahlreichen Gastmusikern unterstützt. Beatbox und Turntables finden genauso den Weg in Butlers Soundkosmos wie Streicher und Wurlitzer.
"Grand National" ist die logische Fortsetzung des Debüts. Sämtliche Songs sind in technischer Hinsicht eine Klasse für sich, über 13 Nummern und 60 Minuten hinweg. Was John Butler dagegen fehlt, ist ein richtiger Knaller, eine Hookline, die sich einprägt, eine Melodie, die man nicht mehr los wird. Der Stimmumfang des Australiers ist sehr begrenzt. Sein Sprechgesang ist im Grunde sehr monoton. Glänzen kann das Trio durch eine enorme Spielfreude und durch ausgefeilte Rhythmik. Vor allem dieser Michael Barker am Schlagzeug ist eine Wucht - mit ein Grund, warum die Band vor allem live ein Hit ist.
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