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Cirkus Laylow
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Eigenwillige Ruhe |
roz. Hinter Cirkus verbirgt sich zum einen Matt Kent alias Karmil (DJ, Giarre), der in einem Londoner Studio arbeitete und dort das zweite Cirkus-Mitglied kennen lernte: Burt Ford (Bass, Gesang), verheiratet mit Neneh Cherry und Produzent. Auf sein Konto gehen unter anderem Cherrys Song "Buffalo Stance", aber auch das legendäre Album "Blue Lines" von Massive Attack. So ist es kaum verwunderlich, dass man auf "Laylow" unüberhörbare Parallelen entdeckt.
Neneh Cherry hatte sich lange Zeit vom Business zurückgezogen. Als sie Karmil und Ford in ihrem Übungsraum in Stockholm an den neuen Songs arbeiten hörte, hat es sie aber wieder gepackt. Spontan beteiligte sie sich am Entstehungsprozess. "Laylow" ist sehr ruhig, relaxt, aber auch geprägt von einer gewissen Traurigkeit. An Massive Attack reicht dennoch keiner der 13 Songs heran: es fehlt an wahren Höhepunkten. Die Nummern im Spannungsfeld zwischen Trip Hop, Folk und Elektropop sind zu eigenwillig und wollen sich krampfhaft dem Kommerz entziehen.
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