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Brandhärd Même Sang
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Schweiz feat. Kamerun |
mws. Über Umwege lernte die Basler Rapcrew Brandhärd den Kameruner Rapper Mamoney kennen und lud ihn zu einer Collaboration ein. Mamoney sagte zu und versuchte, die Reise in die Schweiz aufzugleisen. Es folgte der in solchen Situationen typische Konflikt mit den Behörden, aber nach monatelangem Ringen um die notwendigen Bewilligungen schaffte es der MC aus Yaoundé schliesslich nach Basel.
Zwei Tage nach seiner Ankunft stand er bereits das erste Mal zusammen mit Brandhärd auf der Bühne; danach schlossen sich die Basler und ihr afrikanischer Gast etliche Male im eigenen Studio ein. Nun liegt mit "Même Sang" das Ergebnis der Zusammenarbeit vor.
Elegant ineinander verflochtene französische und baseldeutsche Reime treffen auf hochmoderne Beats, produziert von den Brandhärd-Technikern Mr. Fierce und DJ Johny Holiday. Von afrikanischer Musik ist auf "Même Sang" deshalb nichts zu hören. Pathetische Geigen und Synthies, die schneiden wie Kreissägen, dominieren das Klangbild.
Im Video zum Titeltrack ritzen sich der Brandhärd-MC Fetch und Mamoney mit Scherben die Handflächen auf und reichen sich dann die blutigen Hände. Die Geste steht für eine Message, die sich durchs ganze Album hindurchzieht: Wir alle haben dasselbe Blut, Äusserlichkeiten wie die Hautfarbe spielen keine Rolle. Diese Botschaft ist gewiss nicht neu - aber sie veraltet auch nicht!
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