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R=Redaktion
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| Diskografie
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Dead Reckoning
(2007)
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Surface To Stage
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Psychedelicatessen
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Hypothetical
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Clone
(1998)
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Extinct Instinct
(1997)
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Livedelica
(1995)
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Wounded Land
(1993)
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Threshold Dead Reckoning
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Das perfekte Melodic-Metal-Album |
roz. Threshold gehört zu den führenden Progressive-Metal-Bands Englands. Auf ihrem achten Album "Dead Reckoning" klingt das Quintett kompakter denn je. Die Mischung aus kraftvollem Melodic-Metal, knalligen Gitarrenriffs, progressiven Songstrukturen und den poppigen Melodien wirkt erstaunlich unverbraucht.
Als erstes fällt der extrem satte Sound auf, der einen gleich von Anfang an wegbläst. Das Album ist härter, düsterer aber gleichzeitig auch viel eingängiger als das bisherige Schaffen der Band. Die Refrains sind fast schon zu eingängig. Es sind Melodien, die im ersten Augenblick überraschen, weil sie mit den harten Strophen kontrastieren, die aber, wenn sie das zweite Mal im Song vorkommen, dem Hörer das Gefühl geben, sie schon tausend Mal am Radio gehört zu haben, etwa in den 80ern von einer Hair-Metal-Band.
Aber gerade deswegen ist "Dead Reckoning" ein Meisterwerk. Macs sahniger Gesang wird passend durch Dan Swanös (Edge Of Sanity) Growls ergänzt und hier und dort auch mit zweckmässigen Effekten verfremdet. Die Solisten können sich in den progressiven Arrangements austoben, während die Rhythmusfraktion alles zusammenhält. Auf diesem Album gibt es keine Füller. Die neun Songs mit einer Gesamtspielzeit von 55 Minuten sind alle vollkommen. Threshold haben mit "Dead Reckoning" wohl DAS perfekte Melodic-Metal-Album des neuen Jahrtausends geschaffen.
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