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Jean-Paul Bourelly Cut Motion
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Ein Groove-Ereignis |
roz. Musikproduzent Beat Kennel leitet in Zürich den Bazillus-Club. Den Jazzgitarristen Jean-Paul Bourelly kennt er schon lange von Aftershows, damals noch im B-Flat-Club. Beat präsentierte dem New Yorker kürzlich Remixes einiger von Bourellys Songs, die er einfach nur so zum Spass gemacht hatte. Bourelly war so begeistert und inspiriert, dass kurzerhand zwei Jamsessions im Bazillus organisiert wurden.
So entstand während zwei Abenden "CutMotion", eine CD mit Drum'n'Bass-Sound auf höchstem Niveau. Diese Rhythmen kann man heutzutage problemlos mit geeigneter Software am Laptop herstellen, aber so wie hier wird es trotzdem nie klingen. Die CD vermittelt ein ausgesprochenes Live-Feeling (aber keine Live-Atmosphäre, weil das Publikum weggemischt wurde). Die Protagonisten sprühen nur so vor Spielfreude.
Damit handgemachter Drum'n Bass so klingt, braucht man in erster Linie einen qualifizierten Drummer. Bourelly hat gleich zwei davon auf seiner CD: Sinha Dee von Ace sowie Julian Satorius, ein neues Gesicht aus Bern. Neben vielen anderen beteiligte sich auch Free-Jazz-Urgestein Jürg Grau an den Sessions. Die 12 Songs auf "CutMotion" sind sehr jazzig und haben deutlichen Jamcharakter. Mit Raps und ganz wenig Elektronik wird das Ganze dann zum modernen Groove-Ereignis. Organisch, spontan, witzig.
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