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The Nightwatchman One Man Revolution
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Folk in bester Tradition |
roz. Die Band Rage Against The Machine führte einst die politische Rockbewegung an. Gitarrist Tom Morello (heute bei Audioslave) ging konsequent seinen musikalischen Weg weiter und tritt nun in der Tradition der Protestsänger solo auf. Unter dem Namen The Nightwatchman veröffentlicht er sein erstes Solo-Album mit dem alles sagenden Titel "One Man Revolution".
Das Album “One Man Revolution“ ist ein dunkles Portrait einer Welt in Aufruhr. Tom Morello vergleicht hier Kriegsgebiete in den USA und im Irak, proklamiert, dass Jesus schwarz war und zeigt die soziopolitischen Anstrengungen des amerikanischen linken Underground in einer Reihe selbstverfasster Songs auf. Zum ersten Mal in seiner Karriere hört man ihn auf einem Album auch singen. Und tatsächlich gibt das auch was her. Seine sonore Stimme, die akustische Gitarre, der Stil: Da werden schnell Erinnerungen an den legendären Johnny Cash wach. Da sind etwa Songs wie "Let Freedom Ring", mit harmonischen Melodien und sanfter Instrumentierung. Später ist auch mal ein Schlagzeug zu hören, aber zur Hauptsache besteht "One Man Revulution" nur aus Tom, seiner Gitarre und den Texten.
Fans von RATM oder Audioslave seien gewarnt. The Nightwatchman hat nichts mit dem Stil der eingangs erwähnten Bands zu tun. Keine effektgetränkten Experimente mit der E-Gitarre, für die Morello mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. The Nightwatchman ist Folk-Musiker in bester amerikanischer Tradition. Und zwar saugut, das hätte man diesem Morello gar nicht zugetraut.
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