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Vainglory Vainglory
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Überfrachtet |
roz. Vainglory ist das Wiedersehen mit einer alten Bekannten: Kate French, ehemals Sängerin von Chastain. Ihre maskuliner Gesangsstil brachte ihr schnell den Ruf als eine der besten Metal-Sängerinnen ein. Sie hat eine sehr rauchige Stimme und klingt ungemein aggressiv. Genau das Richtige für das Shred-Gewitter, das Vainglory über den Hörer jagen.
Von Anfang an macht das Quintett klar, wo der Hammer hängt. Doppelbass-Salven, messerscharfe Gitarrenriffs und diese fiese Stimme. Der Sound ist sehr dreckig und hat gewaltig Druck. Die Arrangements sind zwar vielfältig, auf Dauer wirkt die Platte aber doch ein wenig monoton. Das rührt einerseits daher, dass Melodien mit Wiedererkennungseffekt fehlen. Anderseits wirkt vieles ganz einfach überfrachtet. Gitarrist Corbin King erinnert in Sachen Tonalität und Geschwindigkeit seiner Soli sehr an Yngwie Malmsteen. Etwas weniger wäre da oftmals mehr. Dennoch ist "Vainglory" eine astreine Power-Metal-Scheibe in der Tradition von Vicious Rumours und Konsorten.
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