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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Domino Effect
(2007)
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Made In Switzerland (Live)
(2006)
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Lipservice
(2005)
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One Team One Spirit
(2004)
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Humanzoo
(2003)
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One Life One Soul
(2002)
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Homerun
(2001)
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Open
(1999)
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D-Frosted
(1997)
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G.
(1996)
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Dial Hard
(1994)
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Gotthard
(1992)
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Gotthard Domino Effect
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Richtig gute Songs |
roz. Gotthard machen auch nach 15 Jahren noch Rock'n Roll, als wäre das kinderleicht. Unaufhörlich haben sie als beständiges Team einen Stein nach dem anderen gesetzt. Mit "Domnino Effect" soll nun endlich die Kettenreaktion ausgelöst werden, die auch den Weg nach Amerika ebnet. Der Kurs, der auf "Lipservice" eingeschlagen wurde, wird fortgesetzt. Die Band absolvierte vergangenes Jahr ihre längste Tour, die sie in die meisten Länder Europas und auch nach Südamerika führte.
"Domino Effect" überzeugt vor allem durch die Dichte an richtig guten Songs. Kaum eine Nummer, die das hohe Niveau nicht halten kann. Einziger Totalausfall ist die Ballade "Tomorrow's Just Begun", die mit ihrem billigen Text zur Realsatire verkommt. Aber darüber kann man locker hinwegsehen, denn da sind 13 andere Songs, die allesamt das Zeug zum Gotthard-Klassiker haben: Etwa die erste Single "The Call", eine Midtempo-Ballade in bester Gotthard-Tradition. Dann "The Oscar Goes To..." sowie "Letter To A Friend", bei denen mit dramatischen Streichern Akzente gesetzt werden. Und der Titelsong mit der einprägenden Gitarrenfigur und dem heavy Klang. Und noch eine ganze Reihe mehr.
Aufgenommen wurde das Album im bandeigenen Studio in Lugano unter der Regie von Gitarrist Leo Leoni, und in Zusammenarbeit mit Ronald Prent (Rammstein) in Belgien gemastert. Die Gitarren klingen ultra-fett, die Riffs messerscharf. Schön auch, dass die Hammondorgel wieder mehr Platz einnehmen darf. Wie die Rotorflügel eines schweren Armeehelikopters blubbert der Leslie im Hintergrund und erinnert wohltuend an die ganz frühen Tage, als Gotthard noch Krak hiessen. Über den Ausnahmesänger Steve Lee braucht man keine Worte zu verlieren. Und so ist "Domino Effect" die bisher erfreulichste Gotthard-Platte seit dem Debüt. Richtig schön heavy, trotzdem sehr melodiös und alles andere als altbacken. Leo Leoni, die treibende Kraft hinter Produktion und Songwriting, erweist sich mehr und mehr als Meister seines Faches.
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