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Genre: Pop


Diskografie
Schwarz uf Wiis
(2007)

Review lesen
Fabienne Louves
Schwarz uf Wiis

Es passt nicht zusammen

roz. Als die 20-jährige Fabienne im Final der dritten Musicstar-Staffel "Simply The Best" von Tina Turner sang, hatte sie den Sieg im Sack. Und neben vielen Presseterminen und Autogrammstunden auch die schwere Last zu tragen, innert kürzester Zeit ein Album machen zu müssen. 10 Songs und 35 Minuten lang ist der Schnellschuss. "Es chunnt wies mues", heisst ihr Lebensmotto.

Fabienne hat sicher Talent. Das zeigte sich schon in der Primarschule, als sie bei einer "Mini-Playback-Show" auf der Bühne stand. Auf ihrem Debütalbum singt die Luzernerin mit viel Herzblut. Aber das Problem ist, dass sie es allen recht machen will, weshalb die Platte kaum Eindruck hinterlässt. Obwohl sie mit verschiedensten Leuten zusammenarbeitete (Marc Sway, Michael von der Heide, Katy Winter), klingt die CD erschreckend eintönig und einfallslos. Es fängt ja schon beim Albumtitel an. "Schwarz uf Wiiss". Soll das eine Anspielung sein auf ihre karibische Herkunft? Oder doch eher ein Hinweis auf den Vertrag, den sie unterzeichnen musste?

Genau so simpel wie die Musik sind auch die Texte. Es hat gute Ansätze, aber es klingt doch über weite Strecken recht unreif. Sätze wie "Du häsch es Schloss i mim Härze und de Schlüssel dezue" klingen einfach nach Fliessband-Schlager. "Sie macht alls für de Chole" wird Donna Summers Hit "She Works Hard For The Money" übersetzt und trägt den Titel "Fanny". Sehr gelungen sind indes die Fotos auf dem Cover. Mit den wehenden Haaren und ihrem exotischen Touch sieht Louves sehr sexy aus. Man fragt sich allerdings, ob das mit den Schweizerdeutschen Texten die richtige Entscheidung war. Irgendwie passen Bild und Ton nicht zusammen.


Kommentare:
Kommentar von Singasong vom 11.05.2007:
Was nörgelt music.ch denn da rum? Wie wärs mal zu sehen, was denn da wirklich auf Platte gebrannt wurde? Ich habe die Scheibe gekauft und war sehr positiv überrascht wie kreativ und vielfältig die Songs und Texte sind! Da steckt viel Arbeit und Herzblut dahinter!! Ein guter Mix an dem Fabienne, Plattenfirma, Produzenten etc. super gearbeitet haben. Kompliment!! Und das unter einm massiven Zeitdruck! Und liebe music.ch Leute. Gerade diese Plattform sollte junge Künstler die am Anfang des Weges stehen unterstützen statt Verhinderer zu sein und rumzukeiffen.
Kommentar von Virus_player vom 13.05.2007:
?? auf welchem Planeten lebst du Singasong? Ich schliesse mich der Review von music.ch an und hab die CD, welche ich geschenkt bekommen habe, direkt in die runde Ablage unter meinem Tisch geworfen. Die Scheibe ist nicht erwähnenswert.... Es kann auch irgendwie nicht sein, dass man jedem nach dem JeKaMi Prinzip eine Platte machen lässt. Gerade in dem Business ist es wichtig, dass die Kiddys sich alles erarbeiten müssen um im Leben nicht zu scheitern. ...über das rumkiffen lass ich mich nicht aus... da liegen die Probleme wo anders, als das man ihnen jetzt alles hinten hoch schieben sollte um die eigenen Fehler ausser acht zu lassen.
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Fabienne Louves
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