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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Nil Recurring
(2008)
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Fear Of A Blank Planet
(2007)
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Arriving Somewhere
(2006)
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Deadwing
(2005)
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In Absentia
(2003)
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Metanoia
(2002)
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Recordings
(2001)
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Voyage 34 - The Complete Trip
(2000)
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Lighbulb Sun
(2000)
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Stranger By The Minute
(1999)
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Coma Divine (Live)
(1999)
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Stupid Dream
(1999)
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On The Sunday Of Life
(1998)
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Signify
(1997)
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Staircase Infinities
(1996)
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Sky Moves Sideways, The
(1995)
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Up The Downstair
(1993)
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Porcupine Tree Fear Of A Blank Planet
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Fesselnde Stimmung |
roz. Porcupine Tree passen in keine Schublade. Ihre Musik irgendwo zwischen psychedelischem Trip-Hop und progressivem Heavy-Metal lässt sich nur schwer einordnen. Die ruhigen Songteile erinnern sehr an Pink Floyd. Die harten Strecken gehen in Richtung Opeth, deren Produzent Steven Wilson Porcupine Trees kreativer Kopf ist.
Sechs Songs mit einer Spielzeit von 50 Minuten sind auf dem neuen Album "Fear of a Blank Planet" zu finden. Los geht es mit dem schnellen, 7-minütigen Titelsong, der im typischen neuen Stil der Band mit ausgiebigen Gitarren losrockt. Nach einer 5-Minuten-Ballade kommt dann schon das Herzstück des Albums: das knapp 18-minütige "Anesthetize". Die Nummer fängt ruhig an und explodiert im Mittelteil mit der Härte, die Porcupine Tree auf ihren letzten beiden Alben etabliert haben. Rush-Gitarrist Alex Lifeson steuert ein überraschendes Gitarrensolo bei, und Sänger Wilson wechselt gekonnt zwischen verschiedenen Gesangstilen. Glanzpunkt ist aber Schlagzeuger Gavin Harrison, der hier jeden Zweifel darüber wegfegt, dass er zu den ganz Grossen seines Schlages gehört. "Anesthetize" ist bestimmt einer der besten PT-Songs überhaupt. Nach einer weiteren 5-Minuten-Ballade mit schwelgerischen Melodien und dramatischem Streicher-Arrangement findet das Album mit zwei balladesk gehaltenen Songs um die sieben Minuten seinen Ausklang.
"Fear Of A Blank Planet" ist ein Konzeptalbum, das sich vereinfacht gesagt um die Abhängigkeit von Spielkonsolen dreht. Wie die meisten Platten von Porcupine Tree herrscht auch hier eine düstere, nachdenklich stimmende Atmosphäre vor. Die Stimmung wechselt aber mehrmals. Dazu tragen auch dezent eingesetzte elektronische Elemente bei.
Als Ganzes betrachtet, reiht sich die Platte nahtlos ins Werk dieser genialen Band ein. Von Anfang bis zum Ende vermag die Musik zu fesseln. An den Meilenstein "In Absentia" kommt das neunte Album von Porcupine Tree aber nicht ganz heran.
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