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Genre: Pop


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Volta
(2007)

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(1996)
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(1993)
Gling-Gló
(1990)
Björk
(1977)
Björk
Volta

Nachvollziehbar

roz. "Volta", Björks sechstes Studioalbum, soll ihre Rückkehr zu tanzbarer Musik verkörpern. "Die Elfe ist zurück auf dem Dancefloor", frohlockte 20 Minuten. Ob das nicht ein wenig zu voreilig war? Gut, schräg war die Isländerin schon immer. Bereits auf ihrem Debütalbum waren für Tanzmusik-Verhältnisse ungewöhnliche Klänge zu hören. "Volta" ist zwar sehr viel einfacher zugänglich als noch "Medulla", was aber auch nicht weiter schwierig ist. Auf dem Cover dagegen sieht Björk weniger aus wie eine Elfe, eher wie ein Teletubby.

Björk produzierte und schrieb "Volta" weitestgehend im Alleingang. Sie holte sich aber doch einige Gäste ins Studio. Zum Beispiel Sänger Anthony Hegarty (Anthony And The Johnsons), der auf zwei Tracks zu hören ist. Dann den Electro-Pionier Mark Bell von LFO sowie Timbaland (Jay-Z, Missy Elliot etc.), die die Beats zu einer Hand voll Songs lieferten. Im Vordergrund steht aber unangefochten Björks Stimme.

Der eingängigste Song heisst "Wanderlust". Hier ist seit langem wieder einmal eine nachvollziehbare Melodie zu erkennen. Es gibt auch noch andere Nummern, die durchaus ins Ohr gehen. Aber es ist auf "Volta" auch wieder viel Abstruses zu hören. Das minutenlange Tuten von Schiffen beispielsweise. Und auch viel Brass-Bläser, orientalisches Pipa- und Glockenspiel sowie eine übermässig verzerrte Geräuschkulisse im politisch motivierten "Declare Independance". Und natürlich Björks ungewöhnlicher Gesangsstil. Für die einen nerviges Gequäke. Für die anderen ist sie eine begnadete Stimmakrobatin. Es ist auf jeden Fall Kunst, was die Isländerin da macht. Aber muss man diese Kunstform unbedingt vertonen?


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