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Chris Cornell Carry On
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roz. Ende Februar kam die Nachricht, dass sich Audioslave aufgrund "musikalischer Differenzen und unüberbrückbarer persönlicher Konflikte" auflösen würden. Bereits im Dezember vergangenen Jahres präsentiert Sänger Chris Cornell im James-Bond-Film "Casino Royal" überraschender Weise den Titelsong und forcierte damit seine Solokarriere. "Carry On" ist bereits das zweite Album, das er unter dem Namen Chris Cornell veröffentlicht.
"Carry On" ist ein üppiges Album mit 15 Songs. Es sind Rocksongs mit verschiedenen Färbungen aus Country, Folk und Pop. Chris Cornell hat sie alle selber komponiert. Die einzige Ausnahme ist "Billie Jean" von Michael Jackson. Cornell verwandelt diesen Song in eine Ballade, was eher merkwürdig ist. Die restlichen Songs sind aber durchwegs erspriesslich. Die Melodien machen Freude, und Cornells gefühlsbetonter Gesang überbrückt viele Schwachstellen. Zum Beispiel auch die schaurigen, deplatzierten Effekte, mit denen die Gitarrensoli auf Tom Morello getrimmt werden sollen. Doch das Positive überwiegt eindeutig, und so ist "Carry On" eine klasse Rockplatte mit überdurchschnittlich guten Songs, die allerdings erst nach mehrmaligem Hören zünden.
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