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Humanity / Hour I
(2007)
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Unbreakable
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Acoustica
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Eye To Eye
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Love At First Sting
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In Trance
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Fly To The Rainbow
(1974)
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Lonesome Crow
(1972)
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Scorpions Humanity / Hour I
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Mut zum Kitsch |
roz. Seit 35 Jahren sind die Scorpions mittlerweile im Geschäft. Sie hatten Welthits und eroberten sogar Amerika. Mit "Humanity / Hour 1" sind die deutschen Hardrocker an einem neuen kreativen Höhepunkt ihrer beeindruckenden Karriere angelangt. Für ihr 21. Album spannten sie mit dem Erfolgsproduzenten Desmond Child (Aerosmith, Bon Jovi, Alice Cooper) zusammen und holten sich Gäste wie John 5 (Marylin Manson) und Billy Corgan von den Smashing Pumpkins ins Studio. Es ist mit Sicherheit ihr bestes Album seit dem Welterfolg "Crazy World" von 1990.
"Humanity / Hour 1" ist ein Konzeptalbum und basiert auf der Idee, dass sich in der Zukunft die Maschinen gegen die Menschen auflehnen und kämpfen würden. Ganz klar hört man Childs Handschrift aus den Songs heraus. Speziell bei den Balladen. Opulente Produktion, viel Streicher und schmeichelnde Melodien. Gleichzeitig ist der Sound aber auch düsterer und wesentlich moderner, als man es von den Scorpions gewohnt ist. Der traditionelle Hardrock der Hannoveraner wurde mit deutlichen Nu-Metal-Elementen entstaubt. Der 57-jährige Klaus Meine singt wie zu seinen besten Tagen und zeigt eine seiner besten Leistungen bislang. Da verzeiht man der Band auch Ausrutscher wie "321": Wie kann man nach 35 Jahren allen Ernstes noch Texte wie "Are you ready to rock tonight" bringen? Abgesehen davon ist "Humanity / Hour 1" ein herausragendes Album. Durchwegs starke Songs, vollmundige Melodien und eine zeitgemässe Produktion belohnen die Scorpions für ihren Mut zum Kitsch.
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Kommentare:
Kommentar von Martin03 vom 22.06.2007:
hmm... geht so, kann die vielen äusserst positiven reviews auf cede.ch nicht so ganz nachvollziehen. viele hooks sind ziemlich voraussehbar, lyrisch hat es auch da und dort mal was plattes dabei ("...you and I, we fly, together...")
naja...
produziert ist die scheibe zweifelsohne gut, dem ein oder anderen wohl streckenweise zu opulent, das ist aber wiederum geschmackssache.
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